Wind verhindert Heli-Rettung

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Ramsau - Vier Bergsteiger wollten am Montag die Watzmann-Überschreitung machen. Am Goldbründl war aber Schluss - und es startete eine nächtliche Rettungsaktion.

Laut Aktivnews wurde die Bergwacht Ramsau am Montagabend gegen 21 Uhr darüber informiert, dass im Bereich des Goldbründls vier Bergsteiger erschöpft seien und nicht mehr weiter absteigen könnten. Die Bergwacht bemühte sich deshalb um einen nachtflugtauglichen Hubschrauber, der dann auch gegen 23 Uhr aus Großhadern kam. Der "Christoph München" nahm dann im Tal zwei Bergretter auf und flog in Richtung Goldbründl.

Bergsteigerrettung am Watzmann

Nach kurzer Zeit entdeckte die Hubschrauberbesatzung zwei der vier Bergsteiger zwischen der Südspitze und dem Goldbründl. Die zwei anderen Bergsteiger waren inziwischen zur Wimbachgrieshütte abgestiegen.

Die Rettung der zwei erschöpften Bergsteiger missglückte aber, denn wegen des starken Windes konnte der Hubschrauber weder am Watzmann noch im Wimbachtal landen. Gegen Mitternacht machten sich somit sieben Bergretter mit dem Geländefahrzeug auf den Weg in Richtung Wimbachgries, um von dort zu Fuß zu den Bergsteigern aufzusteigen.

Bislang ist nicht bekannt, ob die Rettung geglückt ist.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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