Aufräumen im Nationalpark

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Waldorf-Schüler aus Salzburg absolvierten im Nationalpark Berchtesgaden ein Praktikum.

Berchtesgaden - Waldorf-Schüler aus Salzburg haben im Nationalpark Berchtesgaden ein Praktikum absolviert.

Achtzehn Schüler der Waldorfschule Salzburg ziehen die schweißnassen Handschuhe aus, sinken seufzend auf die Bank an der Stubenalm und schauen zufrieden auf „ihr“ Werk der vergangenen sechs Tage. Hart haben die fleißigen Helfer im Nationalpark gearbeitet, und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Im Rahmen des so genannten „Öko-Forstpraktikums“ haben die Schüler Teile der Lichtweideflächen auf der Stubenalm von Sturmholz-Resten des Orkans Kyrill befreit.

Das Praktikum ist fester Bestandteil des Lehrplans der Salzburger Waldorfschule und fand in diesem Jahr erstmalig im Nationalpark Berchtesgaden statt. Unter der Leitung von Nationalpark-Ranger Klaus Melde und Revierleiter Hans Neubauer fassten die Zehntklässler eine Woche lang kräftig mit an.

„Besonders beeindruckt hat mich der enorme Ehrgeiz, mit dem die Buben und Mädchen bei jedem Wetter zu Werke gegangen sind!“ Klaus Melde sieht das Projekt als großen Erfolg mit sichtbaren Ergebnissen an. „Die von uns bearbeiteten Lichtweideflächen der Stubenalm sind nun frei von Sturmholz. Das freut uns und natürlich auch die Almbauern ganz besonders!“

Als Anerkennung für die gute Arbeit der freiwilligen Helfer gab es von den Almbauern zünftige Stärkungen mit Brot, Speck und Limonade.

Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem Schüler-Workcamp plant der Nationalpark eine Wiederholung im Juli. Dann wird eine Schulklasse aus München den Nationalpark tatkräftig bei anfallenden Arbeiten unterstützen.

Zurück zur Übersicht: Region Berchtesgaden

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser