SPD Piding bleibt bei Högltunnel am Ball

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Ewiges Streitthema Autobahn-Ausbau.

Piding - Wieder einmal hat sich die SPD Piding bei einem Ortsvereinstreffen mit dem Dauerbrenner-Thema Autobahnausbau beschäftigt.

Um der von den Pidinger Sozialdemokraten einstimmig beschlossenen Forderung nach dem Bau eines Tunnels durch den Högl Nachdruck zu verleihen, organisiert der Ortsverein nun einen öffentlichen Diskussionsabend mit dem „Aktionsbündnis Högltunnel“ aus Anger.

Nachdem er die Mitglieder im Haus der Vereine begrüßt hatte, konnte der SPD-Ortsvorsitzende Roman Niederberger zunächst einer angenehmen Pflicht nachkommen und Karin Griguhn als neues Mitglied im Ortsverein mit einem Blumenstrauß willkommen heißen.

Gemeinderat Helmut Grünäugl eröffnete anschließend die Diskussion, indem er über den ersten Workshop der zwischenzeitlich angelaufenen Ortsentwicklung in Piding berichtete. Außerdem bedankte er sich in seiner kurzen Darstellung der aktuellen Situation offiziell bei dem Sprecher der sozialdemokratischen Kreistagsfraktion: „Die von Hans Metzenleitner in den Kreistag eingebrachte Resolution für eine Unterstützung des Högltunnels bedeutet für uns echten Rückenwind. Es ist zu hoffen, dass möglichst viele Kreisräte diesen Beschluss mittragen“.

Für weiteren Nachdruck bei der Forderung nach einem Tunnel durch den Högl wollen die Pidinger Sozialdemokraten nun mit einem öffentlichen Diskussionsabend am Mittwoch, 17. März um 19.30 Uhr in der Gaststätte Staufeneck sorgen. „Mit Georg Kamml, Christian Zartner und Günter Wolf haben wir die Vertreter des überparteilichen Aktionsbündnisses Högltunnel eingeladen, um über Vorteile, aber auch Schwierigkeiten bei dem Bau eines Tunnels zu informieren. Wir hoffen auf eine offene und sachliche Diskussion, an der sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger beteiligen“, erklärte Roman Niederberger.

„Die SPD steht trotz Defizit voll hinter der Ganztagsbetreuung an unserer Hauptschule“, stellte Helmut Grünäugl zu einem weiteren aktuellen kommunalpolitischen Thema fest und erinnerte daran, dass diese Betreuung auf einen Antrag der SPD im Gemeinderat beschlossen wurde. Allerdings sei es natürlich Aufgabe der Gemeindeverwaltung, mit dem jeweiligen Träger einen guten Vertrag auszuhandeln und die zu erbringenden Leistungen auch zu überprüfen, so das Gemeinderatsmitglied. Zum Schluss des Treffens trugen sich noch viele Ortsvereinsmitglieder in die Massenpetition der SPD-Landtagsfraktion für die Fortführung des Atomausstiegs ein. Unterschriftenlisten dazu sind ab sofort auch auf der Internet-Seite des Ortsvereins www.spd-piding.de zu finden.

Roman Niederberger für die SPD Piding

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