Optimismus am Bundeswehr-Standort Bischofswiesen

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Bischofswiesen - Oberst Peter Utsch zeigt sich optimistisch angesichts der Standortreform der Bundeswehr. Man hofft auf wenig Veränderung in und für den Standort Stub.

Oberst Peter Utsch, Standortältester in Bad Reichenhall.

Oberst Peter Utsch, Standortältester in Bad Reichenhall, zeigt Zuversicht. Muss er auch – immerhin stehen derzeit wegen der in der Bundeswehr stattfindenden Reform, der Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht, diverse Bundeswehrstandorte zur Disposition. „Nichts Genaues weiß man nicht“, hört man aus den Reihen der Bundeswehr.

In Bischofswiesen hofft man derzeit, dass sich für den Standort Strub, für die dort befindliche Kaserne und deren Soldaten nicht viel ändern wird. Auch, weil zuletzt große Investitionsmaßnahmen erfolgt sind, Millioneninvestitionen in den Standort geflossen sind. Oberst Peter Utsch gab Auskunft.

Weil es die allgemeine Wehrpflicht in ihrer bislang bekannten Form künftig nicht mehr geben wird, rechnet Utsch auch mit Änderungen in Bischofswiesen, wie er anlässlich einer kürzlich stattfindenden Veranstaltung sagte. Die Grundausbildung werde anders vonstattengehen als bisher. „Derzeit wird alles überarbeitet, konkrete Informationen liegen uns bislang noch nicht vor“, sagte Utsch gegenüber der Heimatzeitung. Bereits in den nächsten Wochen rechnet Oberst Utsch mit weiteren Informationen, konkret, wie es mit den einzelnen Standorten der Bundeswehr weitergehen wird. „Hieran lässt sich dann wahrscheinlich auch die Standortfrage ableiten“. Im Vorfeld hatte sich ein Bundeswehrangehöriger öffentlich über die Standortfrage geäußert, vorschnell, wie Utsch nun klarstellt. Am Standort, an der Kaserne Strub, werde man wohl festhalten, in welchem Umfang, müsse geklärt werden.

Momentan werde kalkuliert welche Personalobergrenze die Bundeswehr in Zukunft haben wird, vor allem aber auch, welche Verbände man für die Einsätze der Zukunft benötigt. „Bei den Infanterieverbänden wären wäre man in der Strub nicht schlecht aufgestellt“, gibt der Standortälteste aus Bad Reichenhall zu verstehen. Seine Prognose ist zwar verhalten, aber von Optimismus geprägt: „In Bischofswiesen haben wir eine gute Chance“.

kp

Rubriklistenbild: © Pfeiffer

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