Nach Unfall zum Bergsteigen gefahren

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Villach - Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Tauernautobahn am Dienstagmorgen fuhr ein Rentner aus Berchtesgaden unverletzt weiter - er wollte zum Bergsteigen gehen.

Ein Urlauberpaar aus Hessen war mit ihrem BMW auf der Tauernautobahn Richtung Villach unterwegs und geriet, vermutlich aufgrund einer Reifenpanne, ins Schleudern.

Sie krachten nach links in die Betonleitschiene, anschließend wurde das Auto zurück auf die Fahrbahn katapultiert. Dort rammte das schleudernde Fahrzeug den PKW eines Berchtesgadener Rentners, dessen Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn in die angrenzende Wiese geschleudert wurde. Der BMW kam erneut nach links ab und überschlug sich.

Ein Insasse des Fahrzeugs wurde bei dem Unfall schwer verletzt, der zweite Insasse erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Das Rotekreuz musste die Verletzten vor Ort notärztlich versorgen und anschließend ins Unfallkrankenhaus nach Schwarzach bringen.

Aufgrund des Unfalles musste der Hieflertunnel für etwa eine Stunde total gesperrt werden, der Verkehr wurde auf die Umfahrungsstrecke über den Pass Lueg geleitet. Das Fahrzeug der Urlauber war ein Totalschaden. Am Auto des Rentners fehlte nichts bis auf ein paar Kratzer und er machte sich auf den Weg zu seiner geplanten Bergsteigertour.

Die Autobahnpolizei Anif ermittelt nun den genauen Unfallhergang.

Rubriklistenbild: © dpa

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