Mit österreichischen Kollegen

Großalarm - Feuerwehren üben den Ernstfall

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Am Montag übten deutsche und österreichische Feuerwehren gemeinsam den Ernstfall.

Marktschellenberg - Am Montag war Großalarm im Ort. Zusammen mit österreichischen Kollegen übte die Feuerwehr den Ernstfall. Von der Rettung Verletzter bis zur Wasserversorgung war alles dabei.

Die Firma PSM ist der größte und wichtigste Arbeitgeber in der kleinen Gemeinde Marktschellenberg. Mit rund 120 Mitarbeitern stellt das Unternehmen die meisten Arbeitsplätze in der Gemeinde und mit der Betriebsanlage von mehreren zusammenhängenden Gebäuden ist es im Fall eines Brandes auch eines der schwierigsten Objekte der Region.

Der Betrieb ist in der kunststoffverarbeitenden Industrie ein wichtiger Bestandteil und hat deswegen viele verschiedene brandbeschleunigende Stoffe auf dem Betriebsgelände, aber auch im Betriebsgebäude gelagert.

Zwei Szenarien geübt

So ist es der Inhaberin der Firma ein großes Anliegen, dass die Feuerwehren der Region das Objekt kennen und dort regelmäßig Einsatzübungen absolvieren. Seit vor einigen Jahren nur wenige Kilometer entfernt ein ähnlicher Betrieb in einem verheerenden Feuer ein Opfer der Flammen wurde will man sich für den Ernstfall rüsten. Es gibt im Betrieb bereits Brandschutzbeauftragte und Gefahrgutbeauftragte, die sich zusätzlich um die Sicherheit der Mitarbeiter und der Betriebsstätte kümmern.

Am Montag wurde an einem zwei Szenarien Einsatz in Zusammenabriet mit den österreichischen Kolleginnen und Kollegen aus Grödig, die im Ernstfall ebenso zum Alarmplan gehören, geübt.

Feuerwehrübung in Marktschellenberg

Angenommen wurde eine Feuer Szenario mit starker Rauchentwicklung in einem Teil des Gebäudes, in dem auch Arbeiter in Gefahr waren. Als Zusatz Szenario wurde ein durch den Brand verursachter Unfall mit Gefahrstoffen im hinteren Teil der Betriebsstätte angenommen. Ein Arbeiter will drei Fässer mit Gefahrstoffen vor der Brand - und Rauchentwicklung in Sicherheit bringen und prallt gegen einen Teil des Gebäudes. Dabei fällt ein Gebinde vom Stapler und der Arbeiter wird von den Gefahrstoffen schwer verletzt.

Menschenrettung und Wasserversorgung

So müssen einerseits die Rettungskräfte Menschenrettung an zwei verschiedenen Orten arbeiten, zusätzlich die Suche nach dem Brandort und der Ursache für die starke Rauchentwicklung finden und die Brandbekämpfung durchführen.

Über eine längere Strecke muss auch noch eine Wasserversorgung von der Königsseeache zum Brandobjekt mittels Schlauchleitung und Pumpen aufgebaut werden. Nach rund 1 Stunde hatten die rund 70 Einsatzkräfte aus Marktschellenberg, Ettenberg, Scheffau, Grödig Berchtesgaden und Oberau die gestellten Aufgaben gemeistert und man konnte die Übung hochzufrieden beenden.

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