Asylbewerberheim Schnitzhofheim:

Gemeinderat Marktschellenberg ebnet Weg

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Jetzt muss das Landratsamt entscheiden, ob in das ehemalige Schnitzhofheim in Marktschellenberg Asylbewerber einziehen können.

Marktschellenberg - Nach anfänglicher Ablehnung hat der Marktschellenberger Gemeinderat nun doch der Unterbringung von Asylbewerbern im ehemaligen Schnitzhofheim zugestimmt - befristet. Doch das ist nicht die endgültige Entscheidung.

Einstimmig stimmte der Marktschellenberger Gemeinderat am Montagabend einer Ausnahme der Nutzung im Sondergebiet als Asylbewerberunterkunft zu. Demnach können aus Sicht der Gemeinde im ersten Stock und im leerstehenden Nebengebäude des Schnitzhofheimes Asylbewerber einziehen, befristet auf drei Jahre. Hauptsächlich stimmten die Räte der Ausnahme zu, um dem steigenden Bedarf an Unterkünften im Berchtesgadener Land gerecht zu werden. Das Gremium empfahl den Besitzern noch, Familien unterzubringen.

Das ist natürlich nur ein Wunsch, den die Verantwortlichen an das Landratsamt stellen können. Dort wird die letzte Entscheidung gefällt, ob das ehemalige Schnitzhofheim nun wirklich Asylbewerber-Unterkunft wird. "Wir haben unser bauplanungsrechtliches Einverständnis gegeben", erklärt Marktschellenbergs Geschäftsleiter Michael Ernst gegenüber BGLand24. "Über Lärm-, Brandschutz- und andere Maßnahmen muss das Landratsamt entscheiden."

cz

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