Gemeinderat Marktschellenberg diskutiert:

Doch Asylbewerber im Schnitzhofheim?

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Erneut auf der Tagesordnung: Werden im ersten Stock dieses Gebäudes jetzt doch Asylbewerber einziehen?

Marktschellenberg - Der Gemeinderat könnte am Abend einer befristeten befristeten Unterbringung von Asylbewerbern im ehemaligen Schnitzhofheim zustimmen. Das Gremium berät erneut über eine entsprechende Bauanfrage.

Zuerst hat ein heimisches Bauunternehmen eine Bauvoranfrage zur befristeten Unterbringung von Asylbewerbern im ehemaligen Schnitzhofheim gestellt. Damals gab es ein verstecktes Nein vom Gemeinderat: "Nicht, dass wir dort keine Asylbewerber haben wollen, aber wir müssten die Nutzung im Flächennutzungsplan auf Wohnbebauung ändern, langfristig wollen wir dort aber Gewerbe ansiedeln, das ist dann nicht mehr möglich", erklärte Bürgermeister Franz Halmich damals auf Anfrage von BGLand24.

Er schränkte aber auch ein: "Die Entscheidung liegt letztlich beim Landratsamt. Wir werden die Anfrage an die zuständige Stelle weiterleiten." Offenbar gibt es von dieser Seite Möglichkeiten zur Ausnahme, wenn die Nutzungsänderung für einen begrenzten Zeitraum genehmigt wird. Deshalb stimmt der Marktschellenberger Gemeinderat am Montagabend um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses jetzt über den Bauantrag des Unternehmers ab.

Die sehen vor, bis zu 15 Asylbewerber im leerstehenden ersten Stockwerk und im ebenfalls leerstehenden Nebengebäude untergebracht werden sollen. Die Mieter im Rest des Gebäudes und dem weiteren Nebengebäude seien davon nicht betroffen, betonte ein Mitarbeiter des Unternehmens.

cz

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