Lebhafte Diskussion zur Geoinformation

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Dr. Markus Eisl, Präsident des GIS-Clusters Salzburg und Dr. Thomas Birner, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land, unterzeichneten den gemeinsamen Kooperationsvertrag.

Ainrng - Die Initiative Satellitennavigation Berchtesgadener Land und der Salzburger GIS-Cluster haben zur vierten Veranstaltung der GeoTalks ins Fortbildungszentrum der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Ainring eingeladen.

Die Veranstaltung wurde von Dirk Schmidt, dem Geschäftsführer der DIALOGIS aus Laufen, zum Thema „Geoinformation für Einsatzkräfte in Echtzeit“ organisiert und moderiert.

Bei den GeoTalks dreht es sich immer um aktuelle Themen rund um Geoinformation und deren Anwendung. Das offene Veranstaltungsformat ist vor allem für Interessierte aus Anwendungsbereichen der Geoinformation gedacht, um diesen eine Möglichkeit für Fragen an Unternehmen und Wissenschaftler aus der Geo-Branche zu bieten.

Dem Leitenden Polizeidirektor des Fortbildungsinstitutes, Johann Peter Holzner, obliegt die Ausbildung von gegenwärtig rund 12.000 Polizisten im Rahmen von jährlich 270 Seminaren. Holzner bestätigt in seinen einleitenden Worten zur Veranstaltung das Interesse und große Potential der Geoinformationstechnik für den täglichen Dienst der bayerischen Polizisten.

Im Fortbildungszentrum der Bayerischen Polizei wurden beim 4. GeoTalk fünf Beiträge präsentiert: Für Dr. Markus Eisl, Geschäftsführer der eoVision GmbH und Präsident des GIS-Clusters Salzburg, liegen die Vorteile von Geoinformationstechnik für den Einsatz im Dienst der Sicherheit auf der Hand: „Der hohe Informationsgehalt der Daten moderner Erdbeobachtungssatelliten unterstützt heute die Polizei bei ihrer Arbeit – Schadensdokumentation, Tracking von Einsatzkräften und Gefahrenabwehr – um ein vielfaches effektiver als noch vor wenigen Jahren“.

Neben Eisl referierte Peter Starnecker vom Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei zum Thema „EPSweb: Wie viel ‚Geo‘ benötigen Einsatzprotokolle?“ Das Thema Satellitennavigationslösungen für online Lagekarten im Feuerwehreinsatz präsentierte Andreas Trattler, Geschäftsführer der ICHNOS GmbH i.G. Dr. Manfred Mittlböck vom Forschungsstudio iSPACE, Netzwerkpartner der Initiative Satellitennavigation Berchtesgadener Land, stellte das EU-Projekt G2real mit seinen neuen Ansätzen für ein integriertes aktuelles Lagebild für Einsatzkräfte vor. Für das Zentrum für Geoinformatik der Universität Salzburg beendete Dr. Dirk Tiede die Vortragsreihe mit dem Thema „Automatisierte Bereitstellung von Geoinformation im Katastrophenfall“. Aktuelle Karten können heute in globalen Katastrophenlagen schon innerhalb weniger Stunden rechnergestützt erstellt und veröffentlicht werden.

Lebhafte Diskussionen, die auf den Präsentationsteil des Abends folgten, machten deutlich, wie sehr die Anwendung von Geoinformation im Sicherheitsbereich bereits in die tägliche Arbeit Eingang gefunden hat.

Pressemitteilung WFG BGL

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