Neuschnee verschärft die Situation

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Die Staatsstraße 2099 wurde bis auf weiteres gesperrt. Dies betrifft hauptsächlich die Anwohner der Hirschbichlstraße.

Ramsau - Teile der Ramsau sind ohne Strom, die St2099 und die BGL14 bleiben auf weiteres gesperrt. Der erneute Schneefall in der Nacht verschlimmert die Situation:

Der erneute Schneefall in der Nacht, der im Tal bis zu 30 Zentimeter Neuschnee brachte, verbesserte die Situation nicht: An einigen Stellen haben sich schon kleinere Staublawinen gelöst und sind Richtung Tal gerutscht. Im Wald wurden sie allerdings gestoppt, wesewegen keine weitere Gefahr von ihnen ausging.

Die St2099 und die BGL14 bleiben im Kreuzungsbereich am Hintersee bis auf weiteres geschlossen. Der starke Schneefall hatte auch zur Folge, dass Bäume auf die Stromleitungen fielen und somit der Strom in Teilen der Ramsau ausgefallen ist und etliche Häuser ohne Strom sind.

Die Lawinenkommission Ramsau hatte am Donnerstagnachmittag bereits dem Landratsamt Berchtesgadener Land empfohlen, die Staatsstraße 2099 am Hintersee ab dem Fluchthäusl sperren lassen. Hohe Temperaturen und Regen haben dafür gesorgt, dass die Schneedecke durchfeuchtet und instabil ist und sich somit die Gefahr einer Lawine drastisch erhöht. Das wechselhafte Wetter am Freitag hat die Situation nicht verbessert, deshalb bleibt die Straße sicher noch bis morgen Mittag gesperrt.

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Betroffen von der Sperre sind die Anwohner der Hirschbichlstraße ab dem Fluchthäusl. Die Straße sollte ursprünglich am Freitagmittag gegen 13 Uhr wieder freigegeben werden, jetzt müssen die Hirschbichler noch einen Tag warten.

red/cz

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