Kressenfeld: Bauen darf nur die CSU?

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Bischofswiesen - Unnötiger Flächenverbrauch und Gefälligkeitsentscheidung gegenüber der CSU - Das sind nur zwei der Vorwürfe, die die UBB gegen Bauplanungen am Kressenfeld erhebt.

In Bischofswiesen gibt es Ärger wegen eines geplanten Baugebiets auf dem sogenannten Kressenfeld. Die Unabhängige Bürgervereinigung Bischofswiesen (UBB) wirft dem Gemeinderat eine Gefälligkeitsentscheidung vor. Zudem wird unnötiger Flächenverbrauch angeprangert. 14 Einfamilienhäuser sollen auf dem etwa 1,2 Hektar grossen Gelände entstehen. Es handelt sich dabei bisher um eine landwirtschaftliche Fläche im Aussenbereich. Und genau das kritisiert die UBB. Es werde leichtfertig mit dem Kulturgut "Bauernland" umgegangen, so das Argument.

Kritisiert wird auch, dass es sich bei dem Bauwerber um ein CSU-Gemeinderatsmitglied handelt. Das Gremium stimmte seinem Antrag mehrheitlich zu. Laut UBB teilte Bürgermeister Toni Altkofer dem "Diakoniewerk Hohenbrunn" als Träger der "Insula" zuvor mit, dass die Umwandlung von Flächen der "Insula" in Bauland keine Aussicht auf Erfolg hätte. Die UBB kritisiert in diesem Zusammenhang dass hier der Verdacht einer Gefälligkeitsentscheidung aufkomme.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Rubriklistenbild: © pa

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