Herrenloses Kajak sorgt für Aufregung

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Königssee - Ein vermeitlich gekentertes Schlauchboot am Königssee-Ufer beschäftigte die Rettungskräfte am Freitagvormittag. Von den Besitzern fehlt noch jede Spur:  

Ein vermeintlich gekentertes, herrenloses, aufblasbares Kajak am Königssee-Ufer hat am Freitagvormittag für viel Aufregung gesorgt. Ein Fischer hatte das Boot im Bereich des Rinnkendlsteigs gesichtet und gegen 11 Uhr die Polizei informiert. Diese forderte daraufhin die BRK-Wasserwacht, Feuerwehr, Rettungshubschrauber und Landrettungsdienst an, weil unklar war, ob ein Notfall vorliegt.

Königssee: Wo sind die Kajakfahrer?

Die Einsatzkräfte fuhren von der Seelände aus per Boot zum Fundort und suchten den Bereich ab, konnten aber keine Insassen finden. Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden nahmen die weiteren Ermittlungen nach den Eigentümern auf, die eventuell vom Ufer aus bereits in der Nacht oder am frühen Morgen zu einer Bergtour aufgebrochen waren. Unter dem Boot wurde Bergsteiger-Ausrüstung gefunden. Da der Königssee mitten im Nationalpark liegt, sind Luftmatratzen, eigene Paddelboote, Schlauchboote oder Kanus verboten.

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Königssee, Schönau und Berchtesgaden, der BRK-Wasserwacht aus Berchtesgaden und Bad Reichenhall, der Tauchergruppe der Feuerwehr Bad Reichenhall und des BRK-Landrettungsdienstes im Einsatz. Einige Einheiten konnten zum Teil noch auf der Anfahrt wieder umkehren.

Pressemitteillung BRK Berchtesgadener Land

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