Kampf dem Borkenkäfer

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Mit Hilfe eines Hubschraubers wurden 600 Festmeter Holz aus dem Nationalpark geflogen. Sie sind von dem Borkenkäfer befallen.

Berchtesgaden - Seit mehreren Wochen kämpfen die Revierleiter und Waldarbeiter im Nationalpark Berchtesgaden intensiv gegen die Vermehrung des Borkenkäfers.

In allen drei Forstrevieren sind mehrere Arbeiter täglich auf der Suche nach befallenen Bäumen.

Begünstigt durch die warme und trockene Witterung im April und Mai sind in den Borkenkäferfallen bereits deutlich mehr Tiere gefangen worden als in den Jahren zuvor. Der kühle und regnerische Juni hat die Entwicklung der Larven zwar ein wenig verzögert, von Entwarnung kann jedoch keine Rede sein.

Der Nationalpark arbeitet daher mit Hochdruck an der Aufarbeitung befallener Fichten. „Wir haben das Problem rechtzeitig erkannt und bekämpfen den Borkenkäfer mit allen verfügbaren Mitteln“, betont Revierleiter Hans Neubauer das Engagement des Nationalparks gegen die unkontrollierte Vermehrung des Käfers. „In der Borkenkäfer-Bekämpfungszone werden die befallenen Bäume, sofern möglich, aus dem Wald entfernt. In schwer zugänglichen Bereichen entrinden wir die Fichten. Die Brut kann sich dann nicht mehr weiterentwickeln“, erläutert der Experte.

In den vergangenen Tagen war zudem schweres Gerät im Kampf gegen den kleinen, dunkelbraunen Käfer im Einsatz. Im Revier Au-Schapbach leitete Forstwirtschaftsmeister Markus Grassl den Helikoptereinsatz eines schweizerischen Unternehmers. Nahe der Eckau-Alm und auf Schapbach transportierte der Lastenhubschrauber rund 600 Festmeter Holz aus schwer zugänglichen Bereichen an die Forststraße.

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