„Heimfahren“ von der Alm

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Die Kühe des Kressenbauer aus der Strub sind am Wochenende von der Alm "heimgefahren".

Ramsau - Als einer der letzten Almbauern ist in diesem Herbst der Kressenbauer aus der Strub von der Bindalm „heimgefahren“.

In Berchtesgaden spricht man nicht vom Almauf- oder abtrieb, sondern es wird im Frühsommer auf die Alm „ gefahren“ und im Herbst wieder „heimgefahren“. Diesen Begriff gibt es schon seit Alters her aus einer Zeit, in der noch alles zu Fuß oder mit dem Pferdefuhrwerk erledigt werden mußte.

Wenn der Almsommer gut verlaufen ist - wenn es also keinen „Unreim“ gegeben hat (z.B.: kein Vieh verunglückt ist oder schwer krank wurde) - werden die Tiere mit Fuikeln geschmückt. Zum „Heimfahren“ werden auch die schönen großen Kuhglocken mit den kunstvoll gestickten Riemen herausgeholt.

„Heimfahren“ zum Kressenbauer

Die Strecke von der Alm bis zum heimatlichen Hof beträgt rund 20 Kilometer. Die Sennerin mit all ihren Helfern müssen deshalb schon sehr früh aufbrechen um nicht zu sehr in die Mittagshitze zu kommen.

Entlang des Weges bilden sich zum Teil große Zuschauerscharen. Außerdem staut sich hinter der Herde mitunter eine lange Fahrzeugkolonne.

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