Großer Andrang beim Blutspenden

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Berchtesgaden - Bei den jüngsten Blutspendeterminen konnten 493 brauchbare Konserven sowie 80 Erstspender gewonnen werden.

Mit 515 Besuchern konnte das Rote Kreuz am 18. und 19. April einen enormen Andrang bei den Blutspende-Terminen in Berchtesgaden verzeichnen. Das Blutspende-Team des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) konnte 493 verwertbare Konserven gewinnen und 80 Erstspender begrüßen. Nur 22 Spender mussten aus gesundheitlichen Gründen abgewiesen werden.

Anton Ilsanker von der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden organisiert seit über 22 Jahren die Blutspende-Termine. Nach wie vor sind freiwillige Spenden unverzichtbar, da man Blut und seine in der Medizin benötigten Folgeprodukte noch immer nicht künstlich erzeugen kann. Blutspende ist daher ein aktiver Beitrag zur Lebensrettung. Wie bereits bei vielen Spende-Terminen im Berchtesgadener Jugendheim zuvor, übernahmen die freiwilligen Helfer der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden die Bewirtung der Gäste und unterstützten die ÖRK-Helfer bei der Vorbereitung und Durchführung.

Seit 58 Jahren kooperieren das Bayerische und das Österreichische Rote Kreuz bei der Organisation und Durchführung der Blutspende in Berchtesgaden: 1953 nahm Berchtesgaden eine Vorreiterrolle ein und führte die erste freiwillige grenzüberschreitende Blutspende-Aktion durch. Als sich genau an selben Tag, als der Aufruf zur Blutspende im Berchtesgadener Anzeiger erschien, ein schweres Busunglück auf der Lochsteinstraße ereignete, wurde jedem die Notwendigkeit des freiwilligen Dienstes bewusst.

Markus Leitner, BRK BGL

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolfoto)

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