450 Gäste feiern Naturschutz

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Der ehemalige Ministerialdirektor Prof. Dr. Werner Buchner bereicherte das Festsymposium des Nationalparks Berchtesgaden um einige persönliche Erinnerungen an die Entstehungszeit des Schutzgebietes.

Berchtesgaden - Der Nationalpark Berchtesgaden hat kürzlich im Kur- und Kongresshaus die 100-jährige Geschichte des Naturschutzes in Berchtesgaden gefeiert.

Insgesamt nahmen am Symposium sowie an der abendlichen Festveranstaltung rund 450 Gäste teil. Die Feierlichkeiten standen im Zeichen des Edelweißes – jener Pflanze, die aufgrund ihrer Beliebtheit bei Sammlern und Sommerfrischlern maßgeblich für die Errichtung des Pflanzenschonbezirks Berchtesgadener Alpen im Jahre 1910 verantwortlich war. 1921 folgte die Erweiterung zum Naturschutzgebiet Königssee bevor 1978 der Nationalpark Berchtesgaden gegründet wurde.

Der Festtag des gesetzlichen Naturschutzes in Berchtesgaden am 1. Juli begann am Vormittag mit einem Symposium zur 100-jährigen Naturschutzgeschichte rund um Watzmann und Königssee.

Naturschutz in Berchtesgaden feiert Geburtstag

Bei der Abendveranstaltung im großen Saal des Kur- und Kongresshauses hatte Moderator Hans Stanggassinger zahlreiche Gäste auf die Bühne eingeladen. Verschiedene Organisationen, die mit dem Nationalpark Berchtesgaden in enger Verbindung stehen und die das Edelweiß im Logo tragen, begleiteten das Publikum durch die Veranstaltung. Mitwirkende waren unter anderem die Bayerische Botanische Gesellschaft mit ihrem Ehrenvorsitzenden Dr. Wolfgang Lippert, die Bergwacht Bayern mit Bereichsleiter Thomas Küblbeck und Suitbert Kastner, der Deutsche Alpenverein mit Prof. Dr. Heinz Röhle, die Gebirgsjägerbrigade 23 mit Oberst Peter Utsch und Oberstleutnant Nikolaus Carstens sowie der Trachtenverein D´Edelweißer mit Vorstand Stefan Angerer.

Darauf hatten zahlreiche Gäste des Festabends im Kur- und Kongresshaus Berchtesgaden gewartet: Meeresbiologe Prof. Dr. Hans Fricke (l.) zeigte ein Bild von dem 1963 auf den Grund des Königsees versunkene VW Käfer.

Darüber hinaus sensibilisierte Notar Dr. Hermann Amann aus Berchtesgaden das Publikum für die Bedeutung des Naturschutzes in vergangenen, heutigen und künftigen Generationen. Mit großer Spannung verfolgten die Gäste den Bildervortrag von Meeresbiologe Prof. Dr. Hans Fricke, der in den 80er Jahren zu Forschungsarbeiten mit einem kleinen U-Boot im Königssee getaucht war. Fricke zeigte Bilder vom Grund des Königssees, unter anderem den versunkenen VW-Käfer, geologische Besonderheiten sowie weitere Kuriositäten.

Für den musikalischen und kulturellen Rahmen sorgten die Hochalm-Musi, die Stoaberg Sängerinnen sowie der Trachtenverein D´Edelweißer.

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

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