„Flashmob“ für das Salzbergwerk

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Der Aufruf zum „Flashmob“ im sozialen Netzwerk facebook.

Berchtesgaden - Ein Mitarbeiter des Salzbergwerks will einen „Flashmob“ organisieren. Der Grund ist die Kündigung des Vertrages zum Abbau von Salz und Sole durch den Freistaat.

Öffentliche Aufmerksamkeit zu erhalten – das ist das Ziel der ungewöhnlichen Aktion, die von einem Mitarbeiter des Salzbergwerks Berchtesgaden – im Namen des Betriebsrates - initiiert wurde. Der Grund: die vorausgegangene Kündigung des Vertrages zum Abbau von Salz und Sole durch den Freistaat Bayern.

Diese Betriebsräte und Gewerkschafter kämpfen um die Arbeitsplätze:

Ungewisse Zukunft des Salzbergwerks und der Saline

Im sozialen Netzwerk facebook ruft der Mitarbeiter zu einer „öffentlichen Veranstaltung“ auf. „Helft mit und wir organisieren zusammen einen sogenannten Flashmob." Ein Flashmob ist eine oft im Internet vereinbarte Zusammenkunft von Menschen im realen Leben, die sich für eine bestimmte Sache einsetzen. Darüber hinaus geplant haben die Mitarbeiter des Salzbergwerkes und der Saline in Bad Reichenhall am 2. März eine Demonstration mit Kundgebung in Bad Reichenhall.

„Bitte unterstützt die Arbeiter des Salzbergwerk Berchtesgaden und der Saline Bad Reichenhall. Ladet bitte all Eure Freunde zu dieser Veranstaltung ein, so dass möglichst viele bei dieser Demonstration dabei sind. Nur so können wir etwas bezwecken“, so der Mitarbeiter. Der Aktion vorausgegangen war die Kündigung des Vertrages zwischen Südsalz GmbH und dem Freistaat Bayern zum Abbau von Salz und Sole. Bis Redaktionsschluss waren 2.886 Personen aufgerufen, teilzunehmen. 110 Personen hatten bislang zugesagt. Von Seiten der facebook-Nutzer gab es viele aufheiternde Kommentare und zahlreiche aufmunternde Worte für die Betroffenen.

kp

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