60-Jährige stürzt in den Tod

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Für das Opfer kam jede Hilfe zu spät. Auch die Bergwacht konnte nicht mehr helfen.

Schönau am Königssee - In Schönau am Königssee ist es am Mittwoch erneut zu einem schweren Bergunfall gekommen. Eine 60-Jährige konnte nach ihrem Sturz nur noch tot geborgen werden.

Eine Wandergruppe aus fünf Personen war in St. Bartholomä losgegangen und über den Ringkendlsteig aufgestiegen.

Der Einsatz in Bildern

60-Jährige stürzt 70 Meter in die Tiefe

Eine 60-jährige Frau aus Piding ging als dritte Person einer Dreiergruppe, die sich von den beiden anderen leicht abgesetzt hatte. In einer Höhe von ca. 1300 Metern befand sich die erste Gruppe auf einem rund einen Meter breiten, hier ebenen Weg, als die Frau aus bislang ungeklärter Ursache wegkippte und ca. 70 Meter tief, in dem hier sehr schroffen Gelände, abstürzte.

Trotz sofort angelaufener Rettungsmaßnahmen konnte die Frau nur noch tot geborgen werden. Nach den bisherigen Ermittlungen des Bergführers der Polizei Berchtesgaden scheidet Fremdverschulden aus. Offenbar war die Verunglückte ausgerutscht.

Mittels Windenbergung durch einen Polizeihubschrauber wurde die Verunglückte ins Tal verbracht. Ebenfalls im Einsatz war der Rettungshubschrauber „Christoph 14“, sowie acht Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden. Die Begleiter der Verunglückten wurden durch das Kriseninterventionsteam (KIT) betreut.

Im Jahr 2009 sind mit dem heutigen Fall nach Angaben der Polizei insgesamt bereits zwölf Bergtote im Bereich der Berchtesgadener Polizei zu beklagen.

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