Dubioser Tierhandel im Internet

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Berchtesgaden - Stellen Sie sich einmal vor, sie schauen in die putzigen Augen eines kleinen Hündchen und schon sind sie der Versuchung nahe ihn gleich mitzunehmen.

Ja dies passiert jeden Tag und gerade zu Weihnachten wenn die Großen Überraschungen vor der Türe stehen.

Ganz einfach sie gehen ins Internet und bestellen dort eine kleines Hündchen, dieses wird dann mit angeblich offiziellen Papieren ausgestattet mit Kurier nach Mitteleuropa geschafft und dort ganz dubios nur auf Parkplätzen und Tankstellen übergeben.

Für das kleine Hündchen welches hier in dem Bericht von der Tierrettung, und Tierschützern gekauft wurde ist so ein Paradebeispiel.

Da wird ein Malteserhundewelpen im Internet bestellt und aus der Slowakei nach Österreich gekarrt, dort auf einer Tankstelle auf der Motorhaube übergeben ein zweites Hündchen war ebenfalls mit dabei damit mann eine Auswahl hat und dann werden Impfpass und elektronische Chip Daten übergeben. Angeblich ist das Tier Imonisiert und geimpft sowie mindestens 8 bis 12 Wochen alt.

Was sich sofort als falsch herausstellt und die vorhandenen Zähne bestätigen bei einer Kontrolle des putzigen Geschöpfes das das Tier nach nicht einmal 4 bis 5 Wochen bereits von ihrer Mutter getrennt wurde. In diesem Alter ist der Transport der Tiere ohne Muttertier nicht erlaubt jedoch im Pass des Tieres stehen andere Daten.

Nach Kontrolle des Impfausweises stellt mann dann auch noch fest das das Tier keinerlei Impfungen aufweist und somit träger vieler verschiedener Krankheiten sein kann.

So muss es erst in Quarantäne bevor es zu einer Pflegefamilie kann wo es hoffentlich eine Bessere Zukunft hat als in ihren ersten Lebenswochen.

Der Tierhandel aus dem Ostblock nach Mitteleuropa ist seit den Grenzöffnungen stetig gewachsen und es werden jährlich Millionen Beträge in diesem für die Tier sehr Qualvollen und mafiosen Geschäft umgesetzt. Der Handel läuft wie in diesem Beispiel übers Internet und die Tiere gerade die Muttertiere müssen mehre Mahle im Jahr Junge bekommen sollten sie dann nicht mehr leistungsfähig genug sein werden sie nach nur wenigen Lebensjahre einfach umgebracht.

Sie dienen als reine Gebärmaschine und der Westen unterstützt diese skandalösen Methoden indem mann dies nicht unterbindet.

Zu Weihnachten einfach mal so ein Tier im Internet bestellen ist keine gute Idee und bereitet den Tieren nur sehr viel leid.

Quelle Aktivnews

Rubriklistenbild: © dpa

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