Westtangente: SPD spricht mit Betroffenen

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Adelheid Rupp im Gespräch mit Anwohnern und der SPD Ainring (von links nach rechts): Eduard Reichl, Adelheid Rupp (SPD-Landtagsabgeordnete), Hans Öttl, Gerhard Walch, Beate Knorr, Wolfgang Wagner, Hans Knorr, Hans Hermann, Fritz Lorber (SPD-Gemeinderat), Fritz Semmelmayr, Siegfrid Fritsch (Vorsitzender SPD Ainring)

Ainring - Seit Jahrzehnten gefordert und nun doch wieder in weite Ferne gerückt scheint das Projekt einer Westtangente, die Ainring und Freilassing verbinden soll.

Um die Situation vor Ort und die Perspektive der Anwohner kennenzulernen, hat sich die SPD-Landtagsabgeordnete Adelheid Rupp im Gasthof Alpenblick mit betroffenen Bürgern und Vertretern des SPD-Ortsvereins Ainring getroffen. Begleitet wurde die SPD-Politikerin bei ihrer Tour durch den Landkreis von dem SPD-Kreisvorsitzenden Roman Niederberger.

Um die Situation vor Ort und die Perspektive der Anwohner kennenzulernen, hat sich die SPD-Landtagsabgeordnete Adelheid Rupp im Gasthof Alpenblick mit betroffenen Bürgern und Vertretern des SPD-Ortsvereins Ainring getroffen. Begleitet wurde die SPD-Politikerin bei ihrer Tour durch den Landkreis von dem SPD-Kreisvorsitzenden Roman Niederberger.

Er kritisierte ebenso wie die anwesenden Anwohner das zwischenzeitlich vom Ainringer Gemeinderat beschlossene Verfahren, zunächst einen „Zielkorridor“ für die Trassenführung einer möglichen Westtangente zu definieren. „Wir reden hier von relativ kleinen Abweichungen, die von Experten im Rahmen der Planung diskutiert werden sollten statt von einem Gremium, das sich sehr selten trifft und keine konkreten Varianten erarbeitet“, schloss sich Eduard Reichl dieser Kritik an, der seit vielen Jahren für eine Westtangente kämpft.

Auf die Situation in der Salzstraße kam eine Anwohnerin von der Freilassinger Seite zu sprechen. Auch hier nehme der Verkehr immer mehr zu und werde durch Autofahrer, die Richtung Globus unterwegs sind, noch weiter verstärkt. „Selbstverständlich muss für Sozialdemokraten der Ausbau des öffentlichen Verkehrs Vorrang haben. Aber es muss auch möglich sein, mit Straßenbaumaßnahmen innerörtliche Bereiche zu entlasten“, meinte der Ainringer SPD-Ortsvereinsvorsitzende Siegfried Fritsch.

Für eine verbindliches überregionales Konzept zur Verkehrsentwicklung sprach sich der SPD- Kreisvorsitzende Roman Niederberger in dem Gespräch aus: „Insellösungen werden uns nicht weiterbringen“. Als erster Schritt dazu soll im neuen Jahr ein Gespräch der Ainringer und Freilassinger SPD-Stadt- und Gemeinderäte stattfinden. „Die Gemeinden wachsen immer mehr zusammen, deswegen muss auch unsere Zusammenarbeit besser werden“, stellte Fritz Lorber fest.

Zum Schluss des Treffens bedankten sich die Anwohner für die Gelegenheit, im Rahmen einer kurzen Ortstermins ihre Probleme darzustellen und sprachen eine Einladung an Adelheid Rupp aus, sich im Rahmen einer größeren Veranstaltung erneut mit der Verkehrsproblematik in Ainring und Freilassing zu beschäftigen.

Pressemitteilung SPD Ortsvereins Ainring

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