Bundeswehr-Skandal: Ruhe vor dem Sturm?

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Bischofswiesen - Der Vorwurf der Exzesse beim Hochgebirgszug der Gebirgsjäger in Bischofswiesen/Strub hängt seit vergangener Woche in der Luft. Derzeit kann allerdings nur abgewartet werden.

Vergangene Woche hat der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, mitgeteilt, dass es auch beim Hochgebirgszug in Bischofswiesen/Strub ähnliche Vorkomnisse wie in Mittenwald gegeben haben soll. Ihm legen entsprechende Eingaben über Aufnahmerituale vor, die erst geprüft werden müssen, wird er zitiert.

Diese Eingaben liegen der Gebirgsjägerbrigade 23 allerdings noch nicht vor. Demnach könne man nur abwarten, wie von Seiten des Wehrbeauftragten weiter verfahren wird, so ein Sprecher. Offenbar sollen die Vorkomnisse im Verteidigungsausschuss diskutiert werden und das noch in dieser Woche.

Sollte sich der Verdacht der Exzesse in Bischofswiesen bestätigen, werde es ähnliche Ermittlungen wie in Mittenwald geben, heißt es. Allerdings gibt es dort auch noch keine konkreten Ergebnisse.

Bisher nicht in den Skandal verstrikt ist der Hochgebirgszug in Bad Reichenhall.

red-bgl24/cz

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