Bürgerheim: "Es geht bergauf"

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"Es geht bergauf", ist sich Bürgermeister Franz Rasp sicher.

Berchtesgaden - "Es geht richtig gut bergauf im Bürgerheim", freute sich Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp nach Bekanntwerden der Ergebnisse des Pflege TÜVs 2011.

"Wir haben im vergangenen Jahr den Fokus auf die Qualitätsverbesserung gelegt", erklärte er am Mittwochabend dem Gemeinderat. "Jetzt können wir die ersten Früchte ernten."

Noch 2010 machte das Bürgerheim keine positiven Schlagzeilen. Im Pflege TÜV erhielt man letztlich die Gesamtnote 2,8 - bei einem Landesdurchschnitt von 1,7. Deshalb wurde im Oktober Ulrike Weber als neue Leiterin des Bürgerheims eingestellt. "Damit haben wir scheinbar einen Glücksgriff getan", ist sich das Gremium einig. Denn das Ergebnis für das Bürgerheim im Pflege Tüv 2011: 1,4.

"Wir sind regelrecht hochgeschossen", strahlte der Bürgermeister. "Damit sind wir in der gesamten Region im Vorderfeld." Woran im vergangenen Jahr noch nicht zu denken war, scheint wahr geworden.

Der Teilbereich 'Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene' war bereits 2010 schon der beste mit 1,0. Damit sind die Bewohner auch in diesem Jahr genauso zufrieden. Die 'Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung' dagegen war im vergangenen Jahr mit 3,4 regelrecht durchgefallen. In diesem Jahr wurde dem Bürgerheim dafür eine glatte 1,0 ausgestellt.

Es scheint sich also tatsächlich was getan zu haben. Denn auch im Teilbereich 'Pflege und medizinische Versorgung' stieg die Note von 3,1 auf 1,6. Lediglich im Bereich 'Umgang mit Demenzkranken Bewohnern' herrscht Handlungsbedarf. "Dafür benötigen wir auch bauliche Veränderungen", betonte Rasp. Trotzdem stieg die Note bereits von 3,6 auf 2,4. Eine deutliche Verbesserung also in allen Bereichen mit einem Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

"Wir können jetzt mit dem Bürgerheim wieder werben", forderte Bartl Mittner von der SPD. "Es sind derzeit nicht alle Plätze besetzt, das sollten wir ändern." Und nicht nur das. "Die angestoßenen Prozesse werden konsequent weitergeführt", versprach der Bürgermeister. "Es gibt noch viele kleine Baustellen." Wie beispielsweise einen Aufzug, der wohl in den anstehenden Haushaltsberatungen wieder zur Sprache kommen wird.

Christine Zigon

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