Bobunfall: Wer war schuld?

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Die schwerverletzte russische Bobfahrerin ist mittlerweile zum zweiten Mal operiert worden.

Königssee - Die russischen Bobfahrerinnen, die vor zwei Tagen von einem anderen russischen Bob in der Kunsteisbahn am Königssee gerammt worden sind, haben den Unfall vielleicht doch nicht verursacht.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat zwei Tage nacht dem Unfall offiziell ein Ermittlungsverfahren gegen einen Sportfunktionär eingeleitet. Das berichtet Bayernwelle Südost. Der 62-Jährige soll zu den Veranstaltern des Bob-Europacups gehören. Gegen ihn werde wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt, heißt es. Der Mann soll den russischen Damenbob ohne Freigabe in die Spur geschickt haben. Genaueres ermittelt die Staatsanwaltschaft derzeit.

Die am Montag am Königssee schwer verletzte russische Bobfahrerin ist unterdessen erneut operiert worden. Das gab der Deutsche Bob- und Schlittenverband (DBSV) jetzt bekannt. Ein offener Oberschenkelbruch sowie Verletzungen im Nieren- und Bauchbereich sind mittlerweile bestätigt. Näheres zu ihrem Gesundheitszustand ist allerdings nicht bekannt.

Am Montagnachmittag war ein russischer Damenbob im Kreisel gestürzt und danach von einem Männerbob gerammt worden. Ursprünglich wurde angenommen, dass der Damenbob ohne Freigabe losgefahren ist.

Mehr zu dem Unfall:

Bob-Unfall am Königssee

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