Bob-Unfall am Königssee vor Gericht

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Am 23. November 2009 war beim Europacuprennen am Königssee eine russische Bofahrerin lebensgefährlich verletzt worden, drei weitere Sportler wurden teils schwer verletzt

Traunstein - Der schwere Bob-Unfall im vergangenen November auf der Kunsteisbahn am Königssee hat ein gerichtliches Nachspiel. Im November 2009 wurde unter anderem eine russische Bobfahrerin lebensgefährlich verletzt.

Lesen Sie auch:

Bob-Unfall am Königssee: Jetzt ermittelt die Polizei

Schwerer Bob-Unfall in Königssee: Vier Verletzte

Ein 63 Jahre alter Bahnhelfer aus Schönau am Königssee muss einer Meldung des “Trostberger Tagblatts“ (Donnerstag) zu Folge vors Amtsgericht im oberbayerischen Laufen, weil er einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen fahrlässiger Körperverletzung nicht akzeptierte. Am 23. November 2009 war beim Europacuprennen am Königssee eine russische Bofahrerin lebensgefährlich verletzt worden, drei weitere Sportler wurden teils schwer verletzt.

Bei dem Unfall waren zeitgleich ein russischer Damen-Bob vom Damenstart und ein russischer Herren-Bob 180 Meter höher vom Herrenstart abgefahren. In der Zielkurve kam es zum Zusammenstoß. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Bahnhelfer vor, er hätte den Damen-Bob nicht ohne Rücksprache mit dem Zielhaus starten lassen dürfen. Der Anwalt des Beschuldigten spricht von keiner Schuld seines Mandanten, der Fehler sei am Herrenstart begangen worden.

dpa

Zurück zur Übersicht: Region Berchtesgaden

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser