Enormer Andrang bei den Blutspenden

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Berchtesgaden - Mit 468 Besuchern konnte das Rote Kreuz am 3. und 4. November einen enormen Andrang bei den Blutspende-Terminen verzeichnen.

Das Blutspende-Team des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) konnte 450 verwertbare Konserven gewinnen. Nur 18 Spender mussten aus gesundheitlichen Gründen abgewiesen werden. „Das ist ein Spitzenergebnis!“, freut sich Anton Ilsanker von der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden, der seit Jahrzehnten die Blutspende-Termine organisiert. Nach wie vor sind freiwillige Spenden unverzichtbar, da man Blut und seine in der Medizin benötigten Folgeprodukte noch immer nicht künstlich erzeugen kann. Blutspende ist daher ein aktiver Beitrag zur Lebensrettung.

Wie bereits bei vielen Spende-Terminen im Berchtesgadener Jugendheim zuvor, übernahmen die freiwilligen Helfer der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden die Bewirtung der Gäste und unterstützten die ÖRK-Helfer bei der Vorbereitung und Durchführung.

Seit 58 Jahren kooperieren das Bayerische und das Österreichische Rote Kreuz bei der Organisation und Durchführung der Blutspende in Berchtesgaden: 1953 nahm Berchtesgaden eine Vorreiterrolle ein und führte die erste freiwillige grenzüberschreitende Blutspende-Aktion durch. Als sich genau an selben Tag, als der Aufruf zur Blutspende im Berchtesgadener Anzeiger erschien, ein schweres Busunglück auf der Lochsteinstraße ereignete, wurde jedem die Notwendigkeit des freiwilligen Dienstes bewusst.

Pressemitteilung brk

Rubriklistenbild: © dpa

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