Feuerwehreinsatz in Bischofswiesen

Fische verenden durch Schaum-Verschmutzung im Lettengraben!

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Bischofswiesen - Am Montagnachmittag teilte ein Anwohner der Bischofswiesener Ache mit, dass der Lettengraben in Bischofswiesen mit Schaumkronen bedeckt sei und bereits tote Fische zu sehen seien.

Update, 19.35 Uhr Pressemeldung der Polizei

Am Montagnachmittag teilte ein Anwohner der Bischofswiesener Ache mit, dass der Lettengraben in Bischofswiesen mit Schaumkronen bedeckt sei und bereits tote Fische zu sehen seien. Über die Einsatzzentrale wurden sofort die Feuerwehren Bischofswiesen und Berchtesgaden verständigt. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich im Bachlauf des Lettengrabens zehn große Schaumkronen (mit einem Volumen von geschätzt jeweils zwei bis vier Kubikmetern) gebildet hatten und der Schaum auf einer Länge von ca. 400 m in die Bischofswiesener Ache gelangte.

Bilder vom verschmutzten Lettengraben in Bischofswiesen

 Insgesamt waren 51 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bischofswiesen und Berchtesgaden an den Abscheide- und Säuberungsarbeiten beteiligt. Der Verursacher der Verschmutzung meldete sich vor Ort bei den Polizeibeamten. Er hatte kurz vor Mittag zwei Behälter ausgewaschen, die noch Reste einer ihm unbekannten Substanz enthielten. Im Laufe der Ermittlungen konnte in Erfahrung gebracht werden, dass es sich bei der Flüssigkeit um Reste einer Grundsubstanz zur Herstellung von Duschbädern und Haarpflegemitteln handelte. Dadurch wurde der pH-Wert des Gewässers so erheblich erhöht, dass der gesamte Fischbestand unterstrom bis zur Einmündung der Bischofswiesener Ache vernichtet wurde.

Nach der Einmündung in die Ache wurde die Lauge dann so stark verdünnt, dass keine weitere Umweltgefährdung mehr festzustellen war. Die Gewässerproben und die entnommenen Fische werden zur weiteren Untersuchung dem Wasserwirtschaftsamt Traunstein zugeleitet.

Pressemeldung Polizeiinspektion Berchtesgaden

Erstmeldung, 15.50 Uhr

Zu einer Verunreinigung eines Baches kam es am Montagnachmittag in Bischofswiesen. Ein Bauunternehmer hatte offenbar Tanks ausgespült, die Rückstände eines Haarwaschmittels enthielten. Diese Reste gelangten dann erst in die Kanalisation und von dort in den kleinen Bach, woraufhin sich dort weißer Schaum bildete. Dabei sollen laut der Presseagentur Aktivnews auch einige Fische verendet sein.

Die Feuerwehr versucht den Schaum abzuschöpfen. Außerdem hat die Polizei die Ermittlungen wegen Umweltverschmutzung aufgenommen. Der Verursacher soll laut Aktivnews den Beamten bereits bekannt sein.

Aktivnews/mw

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