Zwischen Bischofswiesen, Berchtesgaden und der Ramsau

Mehr Mobilität: Der RufBus startet durch

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Berchtesgaden - Dass der öffentliche Personennahverkehr mobiler gestaltet werden muss, ist allen klar. Der RufBus zwischen der Ramsau, Berchtesgaden und Bischofswiesen soll für mehr Flexibilität und Mobilität sorgen.

Am 4. April ist es soweit. Das Projekt RufBus Berchtesgaden startet und nimmt seinen Betrieb in den Gemeinden Bischofswiesen, Ramsau und Berchtesgaden auf. Der RufBus ist eine Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr und fährt fast alle bestehenden Haltestellen zwischen Bischofswiesen, Ramsau und Berchtesgaden an. Die Beförderung wird mit einem 8-Sitzer-Bus durchgeführt. Je nach Nachfrage kommt ein größeres Fahrzeug oder es kommen mehrere Fahrzeuge.

Fahrtzeiten

Die Fahrzeiten des RufBusses sind von Montag - Freitag zwischen 6 Uhr und 21 Uhr sowie Samstag, Sonn -und Feiertags zwischen 7 Uhr und 21 Uhr. Wer den RufBus nutzen möchte, ruft Montag bis Sonntag zwischen 8 Uhr und 19 Uhr mindestens 2 Stunden vor der Abfahrt unter 08684/9686390 an. Einfach die RufBus-Zentrale über die Zustiegshaltestelle informieren und die gewünschteAbfahrtszeit und Zielhaltestelle angeben. Nach Bestätigung oder Rückruf der Zentrale wird der Fahrgast an der mit dem RufBus gekennzeichneten Zustiegshaltestelle abgeholt und auf dem schnellsten Wege bequem und sicher zur Zielhaltestelle gebracht. Da der RufBus nur fährt, wenn er bestellt wird, werden unnötige Leerfahrten vermieden.

Das kostet der Ruf-Bus

Die Abrechnung des Fahrpreises erfolgt im Wabenprinzip. Die kürzeste Verbindung zwischen den Waben wird berechnet. Der gesamte Rufbus-Bereich ist in d rei Waben eingeteilt. Pro Wabe kostet die Fahrt einen Euro sowie die Servicepauschale von einem  Euro. Fahrgäste die einen Schwerbehinderten-Ausweis vorweisen können, brauchen nur die Servicepauschale von 1,00 Euro bezahlen. Kinder unter 6 Jahren in Begleitung fahren kostenlos, Kinder zwischen 6 und 15 Jahren fahren zum halben Preis. Weitere Vergünstigungen zum Beispiel für Inhaber der Bahncard, Schüler- oder Gästekarte soll es nicht geben.

Bis Ende 2016 soll das Projekt RufBus noch vom Freistaat Bayern bzw. dem Landkreis Berchtesgadener Land gefördert . Das Projekt 2016 wird von den Gemeinden Bischofswiesen, Ramsau und Berchtesgaden unterstützt. Geplant ist, diesen Service auch auf die anderen  Gemeinden im inneren Landkreis auszudehnen.

Der RufBus kann gleichermaßen von Einheimischen wie Urlaubsgästen genutzt werden.

Rubriklistenbild: © dpa

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