Die Diskussion hat ein Ende

Standortfrage für die Mittelschule geklärt

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Bischofswiesen - Die Entscheidung ist gefällt. Die beiden Mittelschulstandorte Bischofswiesen und Berchtesgaden werden zusammengelegt. Zukünftig wird es nur noch den Standort Bischofswiesen geben. Die wochenlange Diskussion sollte damit ein Ende haben:

Seit Wochen diskutiert der südliche Berchtesgadener Talkessel über die Zusammenlegung der beiden Mittelschulen in Berchtesgaden und Bischofswiesen. Nachdem sich zunächst die betroffenen, bzw. stimmberechtigten Gemeinden Berchtesgaden, Marktschellenberg, Ramsau und Schönau am Königssee mehrheitlich für Bischofswiesen als neuen Standort entschieden haben, hat sich nun der Mittelschulstandverband gestern ebenfalls für Bischofswiesen als neuen Standort entschieden. 

In den vergangenen Wochen sorgte der Standort der Mittelschule für zahlreiche Proteste und Diskussionen. Heiß diskutiert wurde in den Gemeinderatssitzungen der betroffenen Gemeinden und auf den Facebook-Seiten des Berchtesgadener Talkessels. Sogar eine Online-Petition für den Schulstandort Berchtesgaden wurde eingerichtet. Zuguterletzt schaltete sich sogar noch der ehemalige Leiter der Ganztagsschule Friedrich Sparrer mit einem Protestschreiben ein.

Gemeinde Bischofswiesen freut sich

"Die Gemeinde Bischofswiesen freut sich über die Entscheidung des Mittelschulverbandes, künftig den Schulstandort nach Bischofswiesen zu verlegen", so die Gemeindeverwaltung. „Wir möchten uns für das entgegengebrachte Vertrauen sehr bedanken und werden in den nächsten Jahren die notwendigen Vorbereitungen dafür treffen, damit die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrkräfte am Standort Bischofswiesen  vernünftig lernen und arbeiten können,“ erklärt Bürgermeister Thomas Weber. 

Das vom Gemeinderat einstimmig abgegebene Angebot umfasst auch den Neubau einer Mensa, einer Aula und zusätzlichen Unterrichtsräumen. Voraussichtlich ab dem Schuljahr 2020/21 soll der Betrieb in Bischofswiesen aufgenommen werden.

Die endgültige Entscheidung muss noch von der zuständigen Regierungsbehörde bestätigt werden.

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