„Ohne Vorabsprache geht gar nichts“

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Bischofswiesen - „Ich werde den Feuerwehrbedarfsplan nicht kommentieren“, sagte Bischofswiesens Bürgermeister Toni Altkofer auf Anfrage.

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Der Bedarfsplan hatte in der Vergangenheit hohe Wogen geschlagen, Toni Altkofer hatte Bedenken, äußerte sich öffentlich. Nun ist die Berchtesgadener Feuerwehr-Analyse fertig. Was sagt Bischofswiesens Gemeindechef dazu?

„Ich werde nichts sagen“, so die lapidare Antwort von Altkofer. Nicht noch einmal möchte er, dass solch ein Wirbel entfacht wird wie Anfang 2011. Die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden? Klappte im Feuerwehrwesen doch immer recht „gut“. Keine Bedenken habe er, dass das auch in Zukunft so weiterlaufen werde. Also warum dann einen Kommentar zum Bedarfsplan der Nachbargemeinde abgeben? „Ist ein Feuerwehrbedarfsplan für Bischofswiesen realistisch“? „Ja“, sagt Altkofer, „aber nur dann, wenn mehrere Gemeinden zusammenarbeiten“.

Nur auf interkommunaler Ebene also. Die Regie müsste laut Altkofer der Kreis übernehmen. „Ohne Vorabsprache mit den Nachbargemeinden geht gar nichts“, sagt er. Und auch nur dann, wenn Kreisbrandrat Rudi Zeif von Beginn an eingebunden wäre. Einen Alleingang für Bischofswiesen schließt Altkofer aus. „Außerdem gibt es überhaupt keine Signale aus unserer Feuerwehr, einen gemeindlichen Bedarfsplan aufzustellen“. Solange das so sei, werde man weiterfahren wie bisher. Erreichte die Gemeinde hingegen von Kreis- oder Ministeriumsseite eine Anfrage, „werden wir uns der Sache stellen“, entgegnet der Gemeindechef pflichtbewusst.

kp

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