Bilanz: Einsatzreiches Jahr für BRK

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Die stellvertretende Bereitschaftsleiterin Melanie Huber lieferte die Zahlen des letzten Jahres.

Berchtesgaden – In der Jahreshauptversammlung lieferten BRK-Bereitschaft, Rettungswache und Schnelleinsatzgruppe bemerkenswerte Zahlen: 2010 wurden 27.018 Einsatzstunden erbracht.

Einen Überblick in Zahlen über das vergangene Einsatzjahr lieferte die stellvertretende Bereitschaftsleiterin Melanie Huber während der Jahreshauptversammlung der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden. Im Berichtsjahr 2010 setzte sich die BRK-Bereitschaft aus 73 Mitgliedern, davon 24 Frauen und 49 Männern, zusammen. Insgesamt wurden 27018 Einsatzstunden von 16 aktiven Mitgliedern erbracht, so Huber. Und auch Hermann Scherer, Wachleiter der Rettungswache Berchtesgaden, vermeldete ein um zwölf Prozent angestiegenes Einsatzaufkommen des Rettungsdienstes für das Jahr 2010.

98 Hilfeleistungen absolvierten die Aktiven der BRK-Bereitschaft in insgesamt 1196 Stunden im Sanitätsdienst. Die Einsatzgebiete könnten unterschiedlicher nicht sein: Ob bei der Rossfeld Historic Rally, dem Schönauer Rosstag, beim Skispringen am Kälberstein, dem Segway-Polo-Turnier in Schönau am Königssee, während des BGL-Radmarathons oder der 125-Jahr-Feier der Musikkapelle Marktschellenberg – das gesamte Jahr über war die BRK- Bereitschaft in vielfältiger Weise gefordert. 14213 Stunden verbrachten die Aktiven im Rettungsdienst, 146 Stunden im Sozialdienst, 912 Stunden wurden zur Mittelbeschaffung erbracht, darunter etwa die Altkleidersammlung.

„Ein besonderes Lob verdient die Einsatzbereitschaft unserer Mitglieder auf dem Berchtesgadener Advent – 569 Stunden im Gesamten“, so Melanie Huber, die im Folgenden auf den Ausbildungsstand der 73 Mitglieder einging. Im Jahr 2010 hatten 20 Mitarbeiter die Sanitätsausbildung absolviert, elf die Rettungsdiensthelferausbildung. 24 weitere schlossen die Rettungsassistentenausbildung erfolgreich ab, sieben Team-Mitglieder sind Ärzte. In Sachen Breitenausbildung hielt man bei der BRK-Bereitschaft in den letzten Monaten zahlreiche Kurse und Trainings ab. Ermöglicht wurden diese von acht Ausbildern für „Sofortmaßnahmen“ und in „Erster Hilfe“, von vier Ausbildern für den Sanitätsdienst sowie drei weiteren für den Rettungsdienst und den technischen Dienst. Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Bereitschaft Berchtesgaden befand sich 264 Stunden im Einsatz, Tendenz steigend, da kürzlich noch eine Neugliederung der Schnelleinsatzgruppe stattgefunden hatte. Seit Januar werden die SEG Berchtesgaden und die SEG Reichenhall als SEG Süd gemeinsam alarmiert. 360 Stunden wurden bei der SEG Berchtesgaden für Ausbildungen aufgewendet.

Wachleiter Hermann Scherer sprach für die Rettungswache.

Ein einsatzreiches Jahr hatte auch die Rettungswache Berchtesgaden. Wachleiter Hermann Scherer vermeldete für das vergangene Jahr 4806 Einsätze, zwölf Prozent mehr als im Vergleich zu 2009. 33 Mitarbeiter – darunter 15 Rettungsassistenten, 13 Rettungssanitäter und fünf Rettungsdiensthelfer - waren 2010 für die Rettungswache beschäftigt, 17 davon hauptamtlich, 14 ehrenamtlich, „eine stolze Zahl“, so Hermann Scherer. In der normalen Vorhaltung wurden im Jahr 2010 43875 Stunden erbracht, davon 4767 Stunden ehrenamtlich. Im Hintergrunddienst, der Rufbereitschaft, wurden 9446 Stunden geleistet. Für langjährige Mitgliedschaft wurde gegen Ende der Jahreshauptversammlung eine Reihe an Mitwirkenden geehrt.

Neuaufnahmen: Florian Baumann, Maximilian Kuhn, Robert Wenig, Florian Wochermeyr

Geehrte: Franz Vogel (5 Jahre), Florian Ziegler (10 Jahre), Ludwig Prestl (50 Jahre), Rolf Löffler (55 Jahre), Ludwig Koller (60 Jahre)

kp

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