Wanderer von Watzmannfrau gerettet

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Schönau am Königssee - Am frühen Nachmittag musste ein Bergsteiger mit dem Hubschrauber vom kleinen Watzmann gerettet werden.

Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ haben am Montagnachmittag einen verletzten 45-jährigen Kletterer per Tau am Hubschrauber vom kleinen Watzmann gerettet. Der Mann hatte sie bei einem rund drei Meter tiefen Sturz in die nächste Sicherung am Knöchel verletzt und konnte nicht mehr selbständig absteigen.

Das einheimische Kletterduo war am ersten trockenen Tag der neuen Woche auf einer Tour am kleinen Watzmann unterwegs. Sie hatten in der schweren Führe der Westwand der Watzmannfrau schon fast das große Band erreicht, als der Vorsteiger rutschte und ein Sicherungsgerät nachgab.

Der 45-jährige erfahrene Mann stürzte etwa drei Meter tief in die nächste Sicherung und konnte von seinem Seilpartner gehalten werden. Weil er jedoch nicht ins Seil fiel, sondern mit den Füßen auf einem Felsabsatz landete, verletzte er sich am Knöchel und konnte nicht mehr selbständig absteigen. Per Handy setzten die beiden einen Notruf bei der Traunsteiner Rettungsleitstelle ab.

Ein Luftretter der Bergrettungswache Ramsau flog mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 14“ von Kühroint am Rettungstau zur Unfallstelle und konnte den Verletzten, der bereits abholbereit im Klettergurt gesichert war, direkt aufnehmen. Am langen Tau flogen beide als Außenlast ins Tal zum Ramsauer Landeplatz, wo der Arzt den Verunglückten in Empfang nahm. Den weiteren Transport ins Krankenhaus Bad Reichenhall übernahm anschließend eine Krankenwagen-Besatzung des Roten Kreuzes. Der unverletzte Seilpartner stieg über den Normalweg nach Kühroint ab.

red-bgl24/ir

Rubriklistenbild: © pa

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