Junges Forschen in Berchtesgaden

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Berchtesgaden – Ein umfassendes Ferienprogramm bietet das Schülerforschungszentrum: Für Acht- bis 14-Jährige wird in den Pfingstferien eine Menge geboten.

Ein umfassendes Ferienprogramm bietet während der Pfingstferien das Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land. Für Acht- bis 14-Jährige wird im Zeitraum von Freitag, 1. Juni, bis Freitag, 8. Juni, eine Menge geboten.

Am Freitag, 1. Juni, beschäftigen sich die Schülerforscher einen Tag lang mit der Welt der Gesteine und Mineralien. Mit dem Labor geht es direkt ins Kiesbett am Bach. Eine Welt voller Wunder entdeckt, wer sich etwa mit Insekten beschäftigt.

Von Montag, 4. Juni, bis Mittwoch, 6. Juni, heißt es: „Wir bauen ein Insektenhotel“. Die Teilnehmer in diesem Kurs sollen etwas über Insekten lernen und ihnen ein Hotel bauen. Geeignet ist der Kurs für alle, die sich für Biologie interessieren und auch an handwerklichen Arbeiten Spaß haben. Im selben Zeitraum können Schüler die Welt der Farbstoffe erforschen. Im Gelände sammeln die Teilnehmer Pflanzen und Gesteine, die später im Chemielabor zu Farbstoffen verarbeitet werden. Stoffe färben und mit selbst hergestellten Farben malen, heißt es dann am zweiten Tag.

Sowohl am Montag, 4. Juni, Mittwoch, 6. Juni, und Freitag, 8. Juni, bietet das Schülerforschungszentrum einen Einführungskurs in die Robotik an. Gezeigt wird auf einfache Weise, wie Roboter gebaut und programmiert werden. Gearbeitet wird mit dem System „LEGO Education WeDo“. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Auf Spurensuche im Gelände geht es am Montag, 4. Juni, und am Dienstag, 5. Juni. Spürsinn ist gefragt, wenn die Jungforscher über Lebewesen im Wasser etwas über den Zustand der Umwelt im und außerhalb des Wassers erfahren wollen.

Pfingstferien: Viel los im Schülerforschungzentrum

Wie eine Alarmanlage gebaut wird, erfahren neugierige Jungspunde von Montag, 4. Juni, bis Mittwoch, 6. Juni. Nach einer kurzen Einführung in die allgemeine Elektronik werden die jungen Teilnehmer in der Lage sein, eine einfache analoge Alarmanlage zu bauen. Später geht es dann auch an eine digitale Alarmanlage. Outdoor-Chemie gibt es am Dienstag, 5. Juni, und Mittwoch, 6. Juni: Hier erfahren Schüler, wie sie aus einer Cola-Dose und einer Bleistiftmine eine Notbeleuchtung bastelt oder wie man Pflanzensäfte zum Leuchten bringt.

Um einen Roboter zu entwickeln, der den Bergleuten hilft, schnell den Salzgehalt der Sole zu bestimmen, geht es am Dienstag, 5. Juni, und Mittwoch, 6. Juni, in das Salzbergwerk. Informiert wird dort über den Soleabbau, ehe die Teilnehmer eine vollautomatische Messstation selbst entwickeln. „Venus in Schwarz“ heißt es am Dienstag, 5. Juni: Dann steht ein Jahrhundertereignis bevor. An diesem Tag ist es zum letzten Mal möglich, einen Venustransit zu beobachten – die Venus steht als schwarzes Scheibchen vor der Sonne. Die Aufgabe: Ein Sonnenteleskop zu bauen und das Ereignis gemeinsam am Himmel zu beobachten.

„Ein Garten in der Plastikflasche“ darf am Freitag, 8. Juni, angelegt werden. Das Ziel des Kurses: ein Lebensraum für Kleinlebewesen und Pflanzen in einer Plastikflasche. Zuhause gilt es dann, den Flaschengarten zu beobachten und zu schauen, welche Einflüsse Licht und Temperatur darauf haben. Ein Schlechtwetterangebot (nur bei schlechtem Wetter!) bietet das Schülerforschungszentrum am Mittwoch, 6. Juni, und am Freitag, 8. Juni. In der eigenen Holzwerkstatt können Interessierte dann sägen, drechseln, bohren und schleifen.

Ob Dinosaurier, Schränkchen oder Flugzeug. Alles ist möglich. Professionelle Unterstützung ist garantiert. Die Anmeldung erfolgt über den Internet-Auftritt www.schuelerforschung.de. Telefon: 08652 / 6012284.

kp

Zurück zur Übersicht: Region Berchtesgaden

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser