CJD Winterspiele voller Erfolg

„Winterspiele helfen, Grenzen zu überwinden“

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Der Schönauer Maxi Rasp in seinem Monoski am Start zum Riesentorlauf und beim Langlaufsprint.

Berchtesgaden - 650 Jugendliche aus allen Bundesländern trafen sich am vergangenen Wochenende zu den CJD Winterspielen. Es sollte eine Brücke der Toleranz geschlagen werden:

650 Jugendliche aus allen Bundesländern, größtenteils im Alter zwischen 10 und 20 Jahren, haben sich in Berchtesgaden zu einem großen Sportfest des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschlands (CJD e.V) getroffen. Riesentorlauf, Rodeln und Langlauf waren die drei Wettkampfdisziplinen, außerdem mit dabei zahlreiche spezielle Inklusionswettkämpfen mit gemischten Teams aus behinderten und nicht-behinderten Kindern und Jugendlichen. 

Bilder: CJD Winterspiele

Mit dem Monoski abwärts

 „Der Langlaufsprint war schon ganz schön anstrengend.“ Maxi Rasp aus Schönau am Königssee ist noch ganz außer Atem. Normalerweise flitzt der querschnittsgelähmte Junge im Winter am liebsten mit seinem Monoski die Skipisten herunter. Dazu hatte er beim Riesentorlauf der 19. CJD Winterspiele auch Gelegenheit, und er konnte eine hervorragende Zeit vorlegen. 

Die Brücke der Toleranz

Nach einer spannenden Eröffnungsfeier am Vorabend der Spiele, bot sich den TeilnehmerInnen neben den sportlichen Herausforderungen auch ein buntes Rahmenprogramm mit Gospelworkshop und Besuchen im Haus der Berge, im Dokumentationszentrum Obersalzberg und an der Eliteschule des Sports. Inklusion wurde dabei groß geschrieben. „Wir wollen mit den Winterspielen Kinder und Jugendliche mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen zusammenbringen. Das gemeinsame Erleben ist eine Brücke zu mehr positiven Miteinander und Toleranz“, betont Matthias Dargel, Vorstand des CJD. 

Kinder mit Migrationshintergrund

Die CJD Winterspiele werden alle drei Jahre in Berchtesgaden ausgetragen und sind eine der großen Veranstaltungen des Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.. „Die Winterspiele haben eine eigene Botschaft“, so Matthias Dargel, „Die Winterspiele helfen, Grenzen zu überwinden. Das heißt, Grenzen in den Köpfen abzubauen, und mit Grenzen, die der Körper setzt, zum Beispiel durch eine Behinderung, auf eine neue Art umgehen zu lernen.“ Dazu passe es auch sehr gut, dass an den diesjährigen Winterspielen Jugendliche mit Migrationshintergrund teilnahmen und verschiedene ausländische Gäste etwa aus Frankreich. „Da gibt es auch Grenzen, die mit mehr Toleranz und Verständnis zu überwinden sind“, so der CJD-Vorstand.

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