Beobachtung des Klimas in Berchtesgaden 

Das Klima der Alpen - „Gestern-Heute-Morgen“

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Klimastation am Watzmann

Berchtesgaden - Als Biodiversitäts-Hotspot sowie Erholungs- und Wirtschaftsraum sind die Alpen einzigartig. Das „Dach Europas“ ist aber auch besonders sensibel gegenüber klimatisch bedingten Veränderungen.

„Klimatische Veränderungen zeigen sich dort deutlicher, offensichtlicher und früher als in anderen Regionen. Gerade die Alpenregion ist durch starke räumliche und klimatische Schwankungen auf engstem Raum gekennzeichne t“, erläuterte Dr. Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), bei der Begrüßung der internationalen Fachtagung Das Klima der Alpen: „Gestern - Heute - Morgen“ am Donnerstag in Berchtesgaden.

Temperaturen im globalen Vergleich doppelt so hoch angestiegen

In den Alpen sind die Temperaturen in den vergangenen 100 Jahren bereits um knapp zwei Grad Celsius gestie gen - beinahe doppelt so viel wie im globalen Durchschnitt.

Zu Beginn des fachlichen Austausches betonte daher Claus Kumutat, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU): „Der Schutz des sensiblen Alpe nraums und dessen Anpassung an die unvermeidlichen Folgen des Klimawandels gehören zu unseren wichtig sten Aufgaben.

Dabei ist es unerlässlich, über die klimatischen Bedingungen und Veränderungen im Alpenraum bestmöglich Bescheid zu wissen.“ Die Fachtagung wird am 22. und 23. September gemeinsam von DWD, LfU und Nationalpark Berchtesgaden im „Haus der Berge“ in Berchtesgaden veranstaltet.

Innovative und interdisziplinäre Forschungsansätze entwickeln

Klimawissenschaftler aus Österreich, der Schweiz und Deutschland t auschen ihre neuesten Forschungsergebnisse zum Klima der Alpen aus. Ziel der Fachtagung ist unter anderem, weiteren Forschungsbedarf zu identifizieren sowie neue, innovative und interdisziplinäre Forschungsansätze zu entwickeln, um die Auswirkungen des Klimawandels auf den Alpenraum noch besser zu verstehen.

Die Tagung wird durch einen Vortrag des bekannten Berchtesgadener Klimaforschers Prof. Dr. Dr. h. c. Hartmut Graßl abgerundet.

Pressemitteilung Deutscher Wetterdienst

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