Marktgemeinderat beschließt Erhöhung ab September

So teuer werden die Gebühren für den Kindergarten

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Berchtesgaden - Tariferhöhungen bei den Erziehern und bessere Fördermöglichkeiten für die Kinder sorgen für erhöhte Kosten bei der Kinderbetreuung. Was bedeutet das für die Eltern?

Die Entscheidung ist gefällt, ab September steigen die monatlichen Beiträge für den Kindergarten. Der Grund: Tariferhöhungen bei den Erziehern. Gleichzeitig sei aber auch - so Bürgermeister Franz Rasp, das Angebot für die Kinder erweitert worden. Und das ohne zusätzlichen Kostenaufwand für die Eltern. Bei Gesprächen mit den umliegenden Gemeinden zeichnete sich ab, dass rund um Berchtesgaden mit Kostensteigerungen zu rechnen ist. Da sich die Gemeinden untereinander nicht auf eine einheitliche Steigerung einigen konnten, wird nun separat erhöht.

Uneinigkeit im Marktgemeinderat

Der finanzielle Mehraufwand fand nicht bei allen Marktgemeinderäten Zustimmung, insbesondere hinsichtlich der Krippenplätze. Die Erhöhung würde für sozialschwache Familien bzw. eine alleinerziehende Mutter einen nicht unerheblichen Mehraufwand betragen und sei nur schwer zu stemmen, so einer der Gemeinderatsmitglieder. Die Runde einigte sich daher darauf, die Abstimmung fürKindergartengebühren und Krippenplatzgebühren separat voneinander vorzunehmen.

Das Ergebnis brachte zwar keine einstimmige Entscheidung, aber während die Mehrheit einer Erhöhung der monatlichen Gebühren bei den Kindergartenplätzen zustimmte, wurde dieser Antrag bei den Krippenplätzen mehrheitlich abgelehnt.

Die Gebühren für die Kindergartenbetreuung erhöhen sich somit folgendermaßen:

  • 3-4 Stunden täglich, gerechnet auf den Wochendurchschnitt, auf 79 Euro
  • 4-5 Stunden täglich, gerechnet auf den Wochendurchschnitt, auf 88 Euro
  • 5-6 Stunden täglich, gerechnet auf den Wochendurchschnitt, auf 97 Euro
  • 6-7 Stunden täglich, gerechnet auf den Wochendurchschnitt, auf 106 Euro
  • 7-8 Stunden täglich, gerechnet auf den Wochendurchschnitt, auf 115 Euro
  • 8-9 Stunden täglich, gerechnet auf den Wochendurchschnitt, auf 124 Euro
  • 9-10 Stunden täglich, gerechnet auf den Wochendurchschnitt, auf 133 Euro
    Die monatlichen Beiträge für die Kinderkrippengebühren erhöhen sich nicht und bleiben bestehen.

Rubriklistenbild: © dpa

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