Zweiter „Nationalpark-Projekttag“ des Gymnasiums Berchtesgaden

Mehr als "nur" wandern gehen

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Skibergsteigen auf Skipisten – welche Konflikte bringt der neue Trendsport mit sich? Wie naturverträglich sind Skitouren in Hinblick auf den Schutz von Wildtieren? Und wie steht es um die Zukunft von Skigebieten im deutschen Alpenraum? Nationalpark-Mitarbeiter Sepp Egger (Mitte) diskutierte mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe verschiedene Nutzungskonflikte im und rund um den Nationalpark.

Berchtesgaden - 420 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Berchtesgaden besuchten kürzlich beim zweiten „Nationalpark-Projekttag“ den einzigen Alpen-Nationalpark Deutschlands.

Die Themen waren vielfältig: Rückkehr der großen Beutegreifer, Nutzungskonflikte im Nationalpark, Zeitreisen im Wimbachtal, ein Besuch beim „König der Lüfte“ im Klausbachtal und viele weitere Exkursionen.

In 17 verschiedenen Programmen für die Unter-, Mittel- und Oberstufe stellten Nationalpark-Mitarbeiter den Nationalpark mit seinen vielseitigen Aufgaben sowie seiner Tier- und Pflanzenwelt vor.

Großes Interesse und fleißige Mitarbeit

„Das große Interesse und die fleißige Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler haben mich wirklich überrascht“, freut sich Nationalpark-Ranger Dominik Joosten, der im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ über die Rückkehr von Bär, Wolf und Luchs informierte.

Auch die Mittelstufe war bei Exkursionen im Klausbachtal, Wimbachtal und auf der Königsbachalm begeistert bei der Sache und beteiligte sich aktiv an den angebotenen Programmen.

Für die Unterstufe standen Mitmach-Aktionen im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ auf dem Programm, andere Teilnehmer waren auf den Spuren von Bodenlebewesen und Wassertieren im Bildungszentrum des „Haus der Berge“ sowie im Nationalpark unterwegs.

Alle Schüler durften individuell auswählen, an welchem Programm ihrer Jahrgangsstufe sie teilnehmen wollten.

"Das Schutzgebiet ist ein ganz wesentlicher Bestandteil unserer Heimat"

„Wir freuen uns sehr, dass wir bereits zum zweiten Mal die Gelegenheit hatten, mit der gesamten Schule den Nationalpark zu besuchen. Schließlich ist das Schutzgebiet ein ganz wesentlicher Bestandteil unserer Heimat“, unterstreicht Schuldirektor Andreas Schöberl die Bedeutung des Projekttages für die Kinder und Jugendlichen aus Berchtesgaden und Umgebung.

„Unserem gesamten Kollegium ist es sehr wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler die komplexen ökologischen und kulturellen Zusammenhänge kennenlernen“.

Experten aus allen Sachgebieten der Nationalparkverwaltung beteiligten sich an der Umsetzung. Andrea Heiß, Leiterin des Sachgebiets Umweltbildung, freut sich über eine rundum gelungene Veranstaltung: „Rund ein Drittel aller Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung waren in die Organisation und Durchführung des Projekttages eingebunden. Das unterstreicht die große Bedeutung, die auch wir als Nationalparkverwaltung einer intensiven Zusammenarbeit mit den Schulen aus der Umgebung beimessen“.

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

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