Bergrettung rückte an

Drei-Meter-Absturz: Salzburger (72) am Hohenstaufen verletzt

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Bad Reichenhall - Am Mittwochvormittag kurz nach 9.30 Uhr ist ein 72-jähriger Salzburger am Hochstaufen rund drei Meter tief abgestürzt und nach erster Einschätzung mittelschwer am Brustkorb und an den Beinen verletzt worden.

Der Mann war über den Goldtropfsteig aufgestiegen und wollte dann nach der Einmündung in den Bartlmahdweg weiter über die Direttissima mit leichter Kletterei direkt zum Gipfel. Dort verlor er den Halt, stürzte rund drei Meter tief ab und kugelte weiter über den Schotter hinab.

Weitere Bergsteiger leisteten Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ ließ zunächst den Notarzt und danach zwei Bergwachtmänner am Landeplatz am Reichenhaller Haus aussteigen, die zum Patienten abstiegen und die Erstversorgung übernahmen. 

Bilder von der Rettung eines 72-jährigen Salzburgers

Der Pilot flog den in einem Rettungssitz gesicherten 72-Jährigen danach zusammen mit dem Arzt am 25-Meter-Tau in die Hochstaufen-Kaserne, wo ihn eine Rettungswagen-Besatzung des Freilassinger Roten Kreuzes übernahm und in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. „Christoph 14“ holte danach noch die beiden Bergretter per Tau ab und flog sie ins Tal. Die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger waren rund zwei Stunden lang im Einsatz. Die Bergwacht Traunstein tankte „Christoph 14“ mit ihrem Kerosinanhänger für den Rückflug wieder auf.

Da der Landrettungsdienst mit allen Fahrzeugen ausgelastet war, musste die Reichenhaller Bergwacht mit ihrem Bergwacht-Notarzt und einem Rettungsassistenten während des Einsatzes zu einer im Garten gestürzten 86-jährigen Frau in die Staufenbrücke ausrücken.

Pressemitteilung BRK BGL

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