Kinder basteln neue Fledermauskästen

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Nationalpark-Kindergruppen bauen Wohnungen für Fledermäuse

Berchtesgaden - Die Kindergruppen des Nationalparks Berchtesgaden haben es sich zum Ziel gesetzt, die Wohnungsnot der Fledermäuse zu lindern.

„Sumsi“ und „Herkuline“ scheuen das Tageslicht. Die heißen Sommertemperaturen am Tage verschlafen sie am Liebsten und bevorzugen die Dämmerung. Dann gehen sie ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: Insekten jagen. Sumsi, das Mausohr, und Herkuline, der Abendsegler, sind zwei Fledermäuse, die sich über die Aktion der Kindergruppen des Nationalparks Berchtesgaden besonders freuten. Die fleißigen Fledermausfreunde bauten 15 neue Nistkästen für die „Kobolde der Nacht“, die in Kürze im Nationalpark aufgehängt werden.

Fledermäuse sind faszinierende Geschöpfe der Nacht und vielerorts selten geworden. „Ihnen fehlen die entsprechenden Lebensräume und Quartiere“, erläutert Brigitte Suppan, Landkreisbetreuerin der Koordinationsstelle für Fledermausschutz Südbayern. Um die Wohnungsnot der Fledermäuse ein wenig zu lindern, haben die Kinder der Mankei- und Gamsgruppe des Nationalparks zu Säge, Hammer und Nagel gegriffen. Unter der Anleitung von Brigitte Suppan und Mitarbeitern des Nationalparks bastelten die Kinder 15 neue Fledermauskästen, die in den nächsten Tagen an verschiedenen Gebäuden im Klausbachtal aufgehängt werden. Diese bieten eine zusätzliche Quartiermöglichkeit für verschiedene Arten von Fledermäusen, die dann näher untersucht werden können. Besonders freuten sich die Kinder über den Besuch von „Sumsi“ und „Herkuline“, die Brigitte Suppan mitgebracht hatte. Die beiden Fledermäuse kamen als verletzte Fundtiere in die Obhut der Fledermaus-Expertin und werden derzeit für ihre Freilassung aufgepäppelt.

Pressemitteilung Nationalparkverwaltung Berchtesgaden

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