42.100 Euro für die Kriegsgräberfürsorge

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Berchtesgaden - Zwischen Oktober und November fand im Berchtesgadener Raum eine Spendensammlung für Kriegsgräberfürsorge statt. Das Ergebnis ist beeindruckend.

Im Zeitraum von 19. Oktober bis 8. November fand im Landkreis Berchtesgadener Land eine Sammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. statt. Die Sammlung wurde in Bad Reichenhall und Umgebung sowie im südlichen Landkreis wieder überwiegend von den Soldatinnen und Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 durchgeführt. In Bad Reichenhall lag die Leitung in den Händen von Oberstabsfeldwebel Flechsenhar. In Anger, Aufham, Laufen und Oberteisendorf wurden die Soldaten von den dortigen Krieger- und Soldatenkameradschaften unterstützt. Die Sammlung wurde, wie in den letzten Jahren als Haussammlung durchgeführt, die an Allerheiligen durch eine Friedhofssammlung ergänzt wurde.

In Bad Reichenhall und im nördlichen Lamdkreis wurden 29.096 Euro gesammelt. Zusammen mit den 13.000 Euro die durch die Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 232 im südlichen Landkreis gesammelt wurden, ergibt das für den gesamten Landkreis Berchtesgadener Land die beachtliche Summe von 42.100 Euro. Der Schwerpunkt der Arbeiten des Volksbundes liegt weiterhin im Osten Europas. Dort wurde vor allem die Suche nach Gefallenen und Vermissten intensiviert. 716.000 Kriegstote wurden in den letzten Jahren aus gefährdeten Grabanlagen geborgen, viele von ihnen identifiziert, die Angehörigen benachrichtigt.

Im Jahr 2012 standen sowohl notwendige Instandsetzungsarbeiten auf bestehenden Anlagen in West- und Südeuropa als auch der Weiterbau des großen Sammelfriedhofs in Russland, Duchowschtschina bei Smolensk im Schwerpunkt der Arbeit. Dort wurden seit 2010 bereits 16.000 Kriegstote beigesetzt. Neben der Zubettung von weiteren 9000 Toten in diesem Jahr sollen auch die Gelände- und Wegearbeiten abgeschlossen werden. Im Jahr 2013 wird mit der Beschriftung der ersten 5000 Namen der dort ruhenden Toten auf Granitstelen begonnen.

Die Einweihung des Friedhofs ist für September 2013 geplant. Für diese Arbeit braucht der Volksbund daher immer dringend Geld. Er kann seine Aufgaben nur mit Hilfe der großzügigen Spenden aus der Bevölkerung leisten. Für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge dankt der stellvertretende Landrat und 1. Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Kreisverband Berchtesgadener Land, Rudolf Schaupp den großzügigen Spendern und spricht auch den fleißigen Sammlern Dank und Anerkennung aus!

Pressemitteilung Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Rubriklistenbild: © dpa

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