10.000 Höhenmeter in acht Tagen

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Die Bischofswieser Gebirgsjäger bei der Verabschiedung ihrer Kameraden nach Afghanistan.
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Bischofswiesen - Bischofswieser Gebirgsjäger gehen in diesen Tagen an ihre körperliche Leistungsgrenze. Unter anderem, um ihre Kameraden im Afghanistan-Einsatz zu unterstützen.

Seit gestern führt das Gebirgsjägerbataillon 232 aus Bischofswiesen einen Alpenmarsch von Eschenlohe bis Bischofswiesen durch. Insgesamt absolvieren die Gebirgsjäger in acht Tagen über 10.000 Höhenmeter im Aufstieg und eine Strecke von 138 km.

Hierbei werden verschiedene Gipfel im bayrischen Alpenraum bestiegen und in den angrenzenden Gemeinden wird übernachtet.

Zu Beginn haben die rund 150 Soldaten am Dienstag den Krottenkopf bestiegen und anschließend in Jachenau biwakiert. Heute, am Mittwoch, steht die Benediktenwand/Brauneck auf dem Plan, mit anschließendem Biwak in Lenggries. Es folgen in den nächsten Tagen der Fockenstein (Biwak in Bayrischzell), der Wendelstein (Biwak in Aschau), die Kampenwand (Biwak in Marquartstein), der Hochfelln (Biwak in Ruhpolding) und der Rauschberg. Am kommenden Dienstag führt der Marsch dann über das Lattengebirge zurück in die Kaserne.

Ziel ist es, mit diesem Alpenmarsch, die körperliche Leistungsfähigkeit der Soldaten zu erhöhen und den Erhalt des Fähigkeitsprofils der Gebirgstruppe sicherzustellen. Gleichzeitig kann damit das Gebirgsleistungsabzeichen Sommer abgelegt werden.

Im Besonderen stellt dieser Marsch ein Zeichen der Verbundenheit der daheimgebliebenen Soldaten mit ihren Kameraden im Auslandseinsatz in Afghanistan dar, um diese in der Weihnachtszeit nachhaltig zu unterstützen. Darüber hinaus soll die Einbindung der Soldaten in die bayrische Bevölkerung und Garnison vertieft werden.

Verabschiedung der Bischofswieser Gebirgsjäger nach Afghanistan

Appell in Berchtesgaden

Gebirgsjägerbataillon 232

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