„Zuhören, beraten und helfen“

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
„Die Fürsorge und Betreuung der Partner und Familien der Soldatinnen und Soldaten ist besonders wichtig,“ so Oberst Peter Utsch, stellvertretender Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23.

Bad Reichenhall - „Hilfe – mein Partner ist im Auslandseinsatz! Und ich bin mit den ganzen Problemen jetzt allein zu Hause!“ - nicht ganz. Es gibt das Familienbetreuungszentrum in Bad Reichenhall.

„Wie läuft das mit dem Antrag für die Versicherung?“ „Was macht mein Partner zur Zeit in Afghanistan?“ „Und wo bekomme ich Unterstützung, wenn es bei den Kindern in der Schule nicht so richtig läuft?“ Diese und viele weitere Fragen brachten Partner und Angehörige von Soldaten des Stabes und der Stabskompanie zur ersten Informationsveranstaltung des Familienbetreuungszentrums Bad Reichenhall am Samstag mit.

Zahlreiche Soldaten des Stabes und der Stabskompanie der Gebirgsjägerbrigade 23 werden ab September in den Auslandseinsatz nach Afghanistan verlegt. Die Gebirgsjägerbrigade 23 befindet sich derzeit schon mit über 600 Soldaten im Einsatz, insgesamt werden im Einsatzzeitraum 2010/2011 über 2000 Soldaten in den Kosovo und nach Afghanistan gehen.

„Die Angehörigen zuhause sind erst einmal auf sich allein gestellt,“ erklärt Oberst Peter Utsch, stellvertretender Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, bei der Begrüßung in der Kaserne in Bad Reichenhall. „Deshalb ist uns die Fürsorge und Betreuung der Partner und Familien der Soldatinnen und Soldaten besonders wichtig. Denn das Familienbetreuungszentrum sei erster Anlaufpunkt für die Partner und Familienangehörigen der Soldaten.

„Bei dieser ersten Informationsveranstaltung soll den Angehörigen alle Möglichkeiten der Hilfe, die wir ihnen bieten können, aufgezeigt werden“, so Utsch. Oberstabsfeldwebel der Reserve Walter Dennerlein, Initiator der Informationsveranstaltung, sieht seine Aufgabe vor allem im „zuhören, beraten und helfen“. „Zuerst höre ich mir an, was der- oder diejenige auf dem Herzen hat. Danach zeige ich aus meinem Netzwerk geeignete Ansprechpartner in räumlicher Nähe auf“, führt Dennerlein aus.

Die Bundeswehr bietet neben den Familienbetreuungszentren das sogenannte „Netzwerk der Hilfe“: Sozialberater, Sozialarbeiter, Ärzte, Psychologen, katholische und evangelische Militärpfarrer. „Aber mit meiner Lebenserfahrung kann ich auch einmal einen Tipp zu den großen und kleinen Herausforderungen des Lebens loswerden,“ spielt der 57-jährige augenzwinkernd auf sein Lebensalter an. Doch nicht alle Anliegen der Angehörigen sind so tiefgehend: „Manchmal ist es einfach nur wichtig, jemanden zum zuhören zu haben“, so Dennerlein. Und dieser Aufgabe als „Ohr“ für die Angehörigen kommt er denn auch bei der Informationsveranstaltung, die mitten im Wochenende gelegen ist, nur zu gerne nach.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

Zurück zur Übersicht: Region Bad Reichenhall

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser