Die wichtigsten Projekte der Region

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Landkreis - Straßenbauprojekte gibt es mehr als genug - auch im BGL stehen in diesem Jahr einige an.

"Ich glaube, das wichtigste Projekt im Berchtesgadener Land ist die Beseitigung des Bahnübergangs Mühlreit", erklärte Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt Traunstein im BGLand24-Interview. "Momentan verhandeln wir die Kreuzungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn. In wenigen Tagen rechnen wir mit der Zustimmung, dann könnten wir, wenn die Mittel zur Verfügung stehen, noch in den nächsten Monaten den Spatenstich setzen."

Während die Beseitigung des Bahnüberganges Mühlreit den Verkehrsfluss verbessern soll, sind unter anderem in Bad Reichenhall und Ainring Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit geplant. "Ich erinnere an die gefährliche Situation in Bad Reichenhall in Höhe der Rupertus Therme, da wollen wir in diesem Jahr eine Linksabbiegespur anlegen", so Bambach. "Ebenso möchten wir gerne im Bereich der B20 Ainring zur südlichen Ortseinfahrt von Feldkirchen eine Linksabbiegespur anlegen."

Neben den großen Neu- und Umbaumaßnahmen auf den Straßen der Region, forderte vor allem der schwere Winter seinen Tribut. Aufgrund von Frostschäden hat das Bundesverkehrsministerium zusätzliche Mittel für Deckenbauarbeiten zur Verfügung gestellt. "Wir werden in diesem Jahr im Grunde genommen etwa 30 Kilometer Deckenbaumaßnahmen auf Bundes-, Staats- und Kreisstraßen errichten können", verkündete der Abteilungsleiter stolz. Rund 1,5 Millionen Euro fließen außerdem in das größte begleitende Radwegenetz an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen in Südostoberbayern. "Gerade im Bereich des Chiemsees wird es einige neue Radwege geben."

Alle Maßnahmen, die das Staatliche Bauamt Traunstein in der Region umsetzt, werden von der Bevölkerung, der Gesellschaft kritisch beäugt. Bambach betonte aber, dass sich die Verantwortlichen wirklich sehr viele Gedanken machen würden, welche Massnahmen Priorität hätten. "Dazu kommt, dass die finanziellen Möglichkeiten meistens die technischen Notwendigkeiten unterschreiten", so Bambach. "Ich denke aber, dass wir auch diesmal wieder alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben, um an allen Enden vernünftig die Mittel einzusetzen."

Christine Zigon

Rubriklistenbild: © cz

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