Drei Einsätze ohne Christoph 14

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Watzmann/Untersberg - Am Dienstag waren die Bergretter in der Region wieder gefordert. Die Einsätze wurden durch technische Probleme beim Hubschrauber Christoph 14 behindert.

Hilferufe von der Watzmannsüdspitze war die Einsatzorder für die Bergretter der Ramsau und für den Notarzthubschrauber Christoph 14 Traunstein. Doch dann lief der Einsatz anders als gedacht, denn der Hubschrauber musste aufgrund einiger aufblinkender Kontrollleuchten am Landeplatz Wimbachgriesschloß landen. Der Einsatz war für die Maschine hiermit beendet. Nach Rücksprache des Piloten mit seiner Flugbereitschaft, sowie mit den Technikern in Oberschleißheim, wurde der Hubschrauber zur Überprüfung in die Werkstatt zurückbeordert. Für den weiteren Einsatz wurde dann die sogenannte Springermaschine EC 155, die die Bundespolizei für solche Fälle in Reserve hat, ins Wimbachgries geschickt.

Zweiter Einsatz: Wanderer mit Herzproblemen

Noch während der Christoph 14 am Watzmann im Einsatz war, bekamen die Einsatzkräfte der Bergrettung Ramsau einen weiteren Notruf. Ein Wanderer war auf der Mordaualm zusammengebrochen und hatte vermutlich einen Herzinfarkt erlitten. Die Notärztin des Rettungshubschraubers Christoph 14, die am Tallandeplatz der Bergwacht Ramsau wartete, weil im Alpineinsatz meistens ein Bergrettungsarzt den Einsatz übernimmt, wurde nun kurzerhand mit einem Rettungsfahrzeug zum Patienten auf die Mordaualm gebracht. Nach der Erstversorgung wurde der Patient über die Forststraße zur B305 gefahren, wo ein Rettungswagen bereits wartete. Von dort ging es zum Krankenhaus nach Bad Reichenhall.

Dritter Einsatz: Kletterpärchen geriet in Not

Ein Kletterpärchen aus Hallein (Österreich), welches am Untersberg eine der beliebten Routen im Bereich des Blausandpfeilers klettern wollte, hatte Pech. Sie waren mit der Seilbahn auf den Untersberg gefahren und benutzten dann die Abseilstrecke. Doch dabei waren sie in unwegsames Gelände geraten, aus dem sie sich selbst nicht mehr befreien konnten. So setzten sie einen Notruf ab und alarmierten die Rettungskräfte.

Der Bergretter aus Marktschellenberg beorderten nach kurzer Lageerkundung den Notarzthubschraubern  nach Marktschellenberg. Da der Landeplatz der Bergrettung Marktschellenberg wegen Heuarbeiten nicht frei war, entschied man sich auf das Ausweichen in die Kiesgrube Marktschellenberg.

Mithilfe der Seilwinde konnte der Hubschrauber dann einen Bergretter zu den Verstiegenen abseilen. Nach erfolgreicher Bergung wurden die Geretteten unverletzt ins Tal geflogen.

aktivnews

Rubriklistenbild: © aktivnews

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