Gerade nochmal Schweinchen gehabt

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Dieses Schwein war in einem Sack im Kofferraum eines Autos eingesperrt. Die Polizei konnte das Tier befreien.

Bad Reichenhall - Die Polizei konnte am Dienstag auf der A8 einen Fall von Tierquälerei beenden. Ein verwirrter Tscheche hatte ein lebendes Schwein in den Kofferraum gesteckt und war losgefahren.

Am 8. Januar, gegen 22.30 Uhr, stellte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein, ein mit Warnblinkanlage abgestelltes Auto in einer Pannenbucht auf der A8, etwa einen Kilometer nach dem Grenzübergang Bad Reichenhall Autobahn, fest. Neben dem tschechischen Auto befand sich der 54-jährige Fahrer, welcher durch Winken auf sich aufmerksam machte.

Eine Verständigung gestaltete sich äußerst schwierig, da der Tscheche zum Einen erheblich verwirrt war und zum Anderen lediglich tschechisch verstand. Es war nur zu verstehen, dass der Tank leer war. Außerdem konnte das Auto nicht versperrt und der Kofferraum nicht geöffnet werden.

Der hilflose Fahrer wurde zur nächsten Tankstelle gebracht, um dort Benzin für ihn zu organisieren. Leider stellte sich heraus, dass er zu allem Übel noch mittellos war, was die Fahrkarte zum Dienststelle bedeutete.

Lebendes Schwein im Kofferraum

Das Schwein wurde im Hundezwinger der Polizei untergebracht.

Eine Überprüfung in der Tschechischen Republik ergab dann, dass der 54-jährige Mann dort von seinem Sohn als vermisst gemeldet wurde, und zudem, laut Aussage des Sohnes, im Kofferraum ein lebendes Schwein transportiere, was das „auffällige Geruchsverhalten“ des Autos samt Fahrer erklären würde.

Nun wurde der Pkw von der Autobahn mit einem Abschleppunternehmen zur Dienststelle der Polizeiinspektion Fahndung gebracht. Dort wurde festgestellt, dass sich im Kofferraum, welcher mittlerweile geöffnet werden konnte, ein Leinensack befand, in dem ein lebendes Schwein lag.

Die „arme Sau“ wurde natürlich sofort befreit, in einem Diensthundezwinger untergebracht und verpflegt. Die kleine „Reisegruppe“, also der Vater mit seinem Schwein, konnten am nächsten Tag wohlbehalten dem Sohn übergeben werden, welcher natürlich sofort aus Tschechien angereist kam.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

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