Teures Reichenhall weiter gefragt

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Bad Reichenhall - Eine ADAC-Studie hat Bad Reichenhall als teuerste Urlaubsstadt in Deutschland deklariert. Die Reaktionen danach waren gemischt. Hat sich die Studie auf die Urlauber-Zahlen ausgewirkt? BGLand.24 hat nachgefragt!

„Die Gästezahlen im August waren gut. Ich glaube aber nicht, dass das auf die Studie zurückzuführen ist“, erklärt Bad Reichenhalls Kurdirektorin Gabriella Squarra lächelnd. Sie hat von Anfang an betont, dass es in Bad Reichenhall natürlich Spitzengastronomie gebe und vielseitige Angebote für den "großen Geldbeutel" aber mindestens genauso gut sei das Angebote für das "kleine Portemonnaie".

Dem scheinen viele Gäste zuzustimmen. Nicht nur auf der Straße, auch per E-Mail erhielt Squarra viele positive Reaktionen. Darin betonten die Gäste, dass das Angebot in der Kurstadt so vielfältig sei, dass einige Preise durchaus gerechtfertig seien.

Die Kurdirektorin betonte noch einmal, dass der ADAC selbst erklärt habe, dass das Zusatzangebot, das mit der Kurkarte wahrgenommen werden könne, nicht überprüft worden sei. Und die hohe Kurtaxe war mit dafür verantwortlich, dass Bad Reichenhall das Schlusslicht der ADAC-Studie wurde.

Wie Squarra gleich zu Anfang erwähnte, könne sie keine konkreten Zahlen nennen. Allgemein gebe es in Oberbayern aber große Schwankungen, was Gäste- und Übernachtungszahlen angehe. Für Bad Reichenhall hoffe sie, dass eine große 0 am Ende stehe und es keinen großen Einbruch gebe. Den hätten viele Kurorte aufgrund der Wirtschaftskrise schon.

red-bgl24/cz

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Rubriklistenbild: © cz

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