Staatsbad Reichenhall vor dem Aus?

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Die Rupertus Therme in Bad Reichenhall wurde vom Freistaat Bayern maßgeblich mitfinanziert.

Bad Reichenhall - Sparen ist für den Freistaat Bayern angesagt. Das fordert der Bayerische Oberste Rechnungshof. Trifft das auch Bad Reichenhall?

Der Bayerische Oberste Rechnungshof hat am Dienstag den Freistaat Bayern zum sparsameren Haushalten aufgefordert und zwar deutlich. Eine der Forderungen des Rechnungshofes: Bayern soll seine fünf Staatsbäder komplett aufgeben! Dann wäre auch Bad Reichenhall davon betroffen - berichtet Bayernwelle Südost.

Das Betreiben von Staatsbädern sei keine Pflichtaufgabe mehr, heißt es von Seiten des Rechnungshofes. Allein in den vergangenen zwölf Jahren seien mehr als 200 Millionen Euro in die bayerischen Staatsbäder geflossen. Das sei nicht notwenig gewesen, findet der Rechnungshof.

Auch unrentable Spielbanken sollten geschlossen werden. Dazu gehört die Spielbank Bad Reichenhall allerdings nicht.

Der Freistaat Bayern ist einer der Gesellschafter der Kur-GmbH Bad Reichenhall / Bayerisch Gmain. Er hat unter anderem die Rupertustherme in Bad Reichenhall maßgeblich mitfinanziert, ebenso die aktuellen Maßnahmen zum Bau eines Sport- und Familienschwimmbades in der Kurstadt.

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