Segen für neue Malteser-Dienststelle

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Bad Reichenhall - Im Rahmen des Bruder-Gerhard-Tags wurde jetzt in Bad Reichenhall feierlich eine neue Malteser-Dienststelle eröffnet.

Mit einer kleinen Feier begingen am Donnerstag Mitarbeiter und Kunden die Einweihung der neuen Malteser Dienststelle in der Teisendorfer Straße 8. Rund zwei Monate nach dem Umzug segnete Diakon Willi Kuper die Räumlichkeiten und Fahrzeuge und bat um den Schutz Gottes für die Arbeit der Mitarbeiter. Die Segnung stellte den Höhepunkt des Bruder-Gerhard-Tags dar, bei dem Malteser Führungskräfte aus dem Bezirk Ost-Oberbayern im Gedenken an den Gründer des Malteserordens persönlich die eingeladenen Kunden zu Hause abholten und während des Tages betreuten.

In Anwesenheit der geladenen Gäste und vieler Malteser Mitarbeiter zelebrierte Diakon Kuper, Diözesanseelsorger der Malteser Jugend, im geräumigen Ausbildungsraum der neuen Dienststelle eine kurze Andacht. „Lasst uns nicht müde werden, Gutes zu tun“, hieß es in der Lesung aus dem Galaterbrief. Zum Abschluss segnete Diakon Kuper die Anwesenden sowie alle Räume und Fahrzeuge.

Bezirksgeschäftsführer Christian Gmeiner dankte allen Mitarbeitern und Helfern für ihr außerordentliches Engagement während des Umzugs. „Mein besonderer Dank gilt Michael Soldanski: Während der eineinhalbjährigen Zeit der Planung und Organisation des Umbaus und Umzugs hat er zusätzlich zu seinen Aufgaben als Dienststellenleiter wirklich Großes geleistet“, sagte Gmeiner. Außerdem bedankte er sich – auch im Namen von Soldanski – bei Anton Gruber, Gerd Binder, Gerhard Baumann, Harry Schäfer, Jürgen Heinze, Florian Aschauer und den Helfern der SEG für ihre besondere Hilfe beim Umzug.

Von den Vorzügen der neuen Dienststelle konnten sich alle Gäste bei einer Führung durch das Haus überzeugen: Neben Büroräumen und Parkmöglichkeiten in ausreichender Zahl gibt es einen hellen, ansprechenden Schulungsraum für Erste-Hilfe-Kurse und Versammlungen, der über eine separate Außentreppe zu erreichen ist. Außerdem können sich die Mitarbeiter im Menüservice über verbesserte Arbeitsbedingungen freuen: Im Keller mit eigenem Zugang befindet sich ein geräumiger Kühlraum zur Lagerung der Tiefkühlmenüs, die jeweils kurz vor der Auslieferung im geräumigen Nebenraum in großen Öfen fertig gegart und anschließend in isolierenden Thermoboxen zu den Kunden ausgefahren werden.

Nach dem offiziellen Teil trafen sich Mitarbeiter und Senioren bunt gemischt im eigens aufgebauten Zelt zum gemeinsamen Mittagessen. Alle Gäste konnten aus einer großen Auswahl an Menüs das jeweils passende Gericht aussuchen und sich so nebenbei von der Qualität des Menüservice überzeugen. Die Führungskräfte versorgten „ihre“ Senioren zuverlässig mit Essen und Getränken und an den Tischen entstanden bald angeregte Gespräche. „Ich bin so froh, dass ich die Malteser habe“, sagte ein älterer Herr, der auf den Rollstuhl angewiesen ist und ohne Tragehilfe seine Wohnung im Obergeschoss nicht mehr verlassen kann.

Den Gedenktag des Seligen Gerhard begingen die Malteser im Bezirk dieses Jahr bereits zum dritten Mal. In seiner Einführung hob Gmeiner die Gemeinsamkeiten zwischen den Dienststellenleitern und dem Seligen Gerhard hervor, der im 12. Jahrhundert sein großes Organisationstalent zugunsten der Hilfebedürftigen einsetzte. „Er übernahm zahlreiche Aufgaben verschiedenster Art. Indem er seine Arme fleißig nach vielen Ländern ausstreckte, sammelte er Mittel von überall her, um die Seinen zu versorgen“, zitierte Gmeiner aus der Grabinschrift. In den Vorjahren hatte die Besinnung auf den Ordensgründer und den Ordensleitsatz „Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“ in den Dienststellen Ebersberg und Traunstein stattgefunden.

Pressemitteilung Malteser

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