Bergunfall in der Weißbachschlucht

Österreicherin verletzt: Kopfüber Abhang hinunter gefallen

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Schneizlreuth - Eine 76-jährige Wanderin aus Oberösterreich ist am Samstagnachmittag in der Weißbachschlucht zwischen dem Mauthäusl und dem Ausgang in Schneizlreuth vom Steig über den Steilhang in Richtung Bachbett abgestürzt.

UPDATE, Sonntag 10 Uhr: Polizeimeldung

Eine 76-jährige Wanderin aus Österreich stürzte am Samstagmittag in der Weißbachschlucht und verletzte sich dabei schwer am Kopf. Die Dame war zusammen mit ihrem Ehemann, ihrem Sohn und der Schwiegertochter von Mauthäusl in Richtung Schneizlreuth unterwegs.

Nach polizeilichen Ermittlungen stolperte sie an einem zur Wegbefestigung am Boden liegenden Baumstamm und stürzte kopfüber einen ca. drei Meter tiefen, felsdurchsetzten, Abhang hinunter und kam dann im Weißbach zum Liegen. Ihr Sohn zog sie aus dem Wasser. Ein 57-jähriger Wanderer aus Traunreut kam der Gestürzten ebenfalls zur Hilfe.

Die verständigte Bergwacht aus Bad Reichenhall versorgte die Verletzte an der Unfallstelle und brachte sie per Fußbergung mittels Bare aus der Schlucht. Durch das BRK wurde die Wanderin in das Krankenhaus Bad Reichenhall verbracht.

Erstmeldung:

Angehörige leisteten Erste Hilfe, hatten aber keine Chance, die Frau ohne Unterstützung aus der Schlucht zu bringen. Als gegen 13.40 Uhr der Notruf bei der Leitstelle Traunstein einging, schickte der Disponent sofort die Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing und den Freilassinger Bergwacht-Notarzt los. 

Der genaue Einsatzort auf der rund vier Kilometer langen Strecke durch die Schlucht nicht bekannt war, mussten die Retter den Unfallort mit Hilfe von Einweisern erst finden. Die 76-Jährige wurde notärztlich versorgt, per Gebirgstrage bis zur befestigten Forststraße transportiert und dort an eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes übergeben, die die Frau in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte.

Mit den bisherigen, analogen Funkgeräten hatten die Einsatzkräfte keine Möglichkeit, aus der Schlucht heraus Kontakt zur Leistelle und Rettungswache aufzunehmen; mit den neuen Digitalfunk-Geräten war die ganze Zeit über eine optimale Netzabdeckung vorhanden.

Pressemitteilung BRK Berchtesgadener Land

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