Was hat die Salzburg AG vor?

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Bad Reichenhall - In der März-Sitzung hat der Bad Reichenhaller Stadtrat den Punkt "Breitbandversorgung für Marzoll" ohne Beschluss diskutiert. Jetzt gibt es die erste Entscheidung.

Der Stadtrat hat am Montagabend die Verwaltung beauftragt, einen Vertrag mit der Salzburg AG zur Verlegung von Leerrohren auszuarbeiten. Bevor dieser aber unterschrieben werden kann, muss er dem Gremium noch einmal vorgelegt werden.

Die Salzburg AG soll die Verlegung einer Erdgasleitung von Weißbach bis zur Schule Marzoll nutzen, um Leerrohre für eine Glasfaserleitung zu verlegen. Betreiben will die Salzburg AG diese aber nicht. Zumindest vorerst.

"Der Vertragspartner ist verpflichtet, die Leerrohre Anbietern zur Verfügung zu stellen, die Marzoll mit Breitbandinternet versorgen wollen", betonte Kämmerer Gerhard Fuchs. Die Stadt würde die Rohre nicht selbst verlegen, da die Verlegung durch die Salzburg AG sie nichts kosten würde und die Leerrohre trotzdem uneingeschränkt zur Verfügung stünden.

Trotzdem stimmten vier Stadträte gegen den Vertrag mit der Salzburg AG. Denn die Ungewissheit, was die Salzburg AG vorhaben könnte, stand doch merklich im Raum.

SPD-Stadtrat Manfred Adldinger betonte: "Ein Glasfaserkabel wäre wichtig für Marzoll." Bisher könne man sich mit Satellitenlösungen und Prepaid-Internet aus Österreich behelfen, berichtete der Kämmerer. Eine Dauerlösung ist das aber für den Stadtrat nicht.

Christine Zigon

Rubriklistenbild: © pa

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