Girls’Day im Wasserwirtschaftsamt Rosenheim

Einblick für junge Mädchen in die Berufswelt 

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v.l. Lena Cimbalnik, Rosalie Schäfer, Shannon Krings Bild: WWA RO

Rosenheim - Auch das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim beteiligte sich in diesem Jahr wieder am bundesweiten Girls’Day und stellte sich aus dem Blickwinkel der weiblichen Führungskräfte vor.

Mit der Thema "Einblick Gewässerökologie" wurden die Aufgaben des Amtes zur ökologischen Bewertung und Verbesserung von Fließgewässern vorgestellt. Das Angebot stieß auf großes Interesse,alle sechs Teilnehmerplätze wurden gebucht. 

Zu Beginn der Veranstaltung erhielten die Mädchen einen Einblick in die Aufgaben und Arbeitsweisen des Gewässergütelabors des Amtes. Anschließend ging es mit den Landschaftsplanerin Eva Rumplmayr und der Chemischtechnischen Assistentin Katja Weisbecker zur gewässerbiologischen Probenahme an die renaturierte Braunau in der Gemeinde Tuntenhausen.

Anhand der vorgefundenen Gewässerlebewesen konnten sich die Mädchen ein Bild über den ökologischen Zustandes des Gewässers machen. "Flora und Fauna der Gewässer sind wesentlich zuverlässigere Anzeiger dafür, ob es einem Gewässer "gut geht" als chemische Untersuchungen" erläuterte Eva Rumplmayr. Dabei gehe es vor allem um kleine und kleinste im Wasser lebende Insekten, das sogenannte Macrozoobenthos. 

Und so konnten die Schülerinnen unter Anleitung von Katja Weisbecker mit Hilfe eines Mikroskops in einer Wasserprobe aus dem Bach faszinierende Entdeckungen machen. Die Besichtigung der vielfältigen Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstrukturen und damit der Lebensräume für Tiere und Pflanzen rundete das Exkursionsprogramm ab. So wurden an der Braunau von der Gemeinde Tuntenhausen mit Fördermitteln der Wasserwirtschaftsverwaltung die Ufer naturnah gestaltet, Feuchtbiotope angelegt und Absturzbauwerke so umgestaltet, dass die Fische wieder wandern können.

Der Girls'Day will durch praktische Einblicke die Präsenz der Mädchen in vorwiegend von Männern belegten Berufsbereichen stärken und fördern. Schülerinnen können, insbesondere wenn sie mehrmals teilnehmen, eine Vielfalt von Berufen kennenlernen, die möglicherweise sonst nicht in ihr Blickfeld gelangen würden. 

Der Tag soll auch dazu beitragen, den Beschäftigungsanteil von Frauen in Führungspositionen zu steigern.

Als Mädchen-Zukunftstag ist der Girls’Day längst bundesweit zur bewährten Einrichtung geworden.

Pressemitteilung Wasserwirtschaftsamt Rosenheim

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